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Ahrenshagen-Daskow

Spitzensommer für Eisbär Eis

Das Firmengelände der Eisbär Eis GmbH in Plummendorf in der Gemeinde Ahrenshagen-Daskow.

Das Firmengelände der Eisbär Eis GmbH in Plummendorf in der Gemeinde Ahrenshagen-Daskow.

Ahrenshagen-Daskow. „Wir haben genug zu tun“, sagt Mirko Feind. Der Waffelaufleger freut sich über die anstehend Arbeit. Der heiße Sommer sei in der Produktion von Eisbär Eis spürbar gewesen. Wer denkt, beim zweitgrößten Arbeitgeber der Region Ribnitz-Damgarten (Vorpommern-Rügen) sei es überall in der Firma kühl, täuscht sich. Denn die laufenden Maschinen produzieren selbst genug Wärme. Nur im Kühlhaus herrschen knackige Minus 24 Grad Celsius. Dort werden die täglich drei Millionen Stück Speiseeis durchgefroren, bevor sie auf Paletten verladen mit Lkw abtransportiert werden und in den Handel gelangen. 20 bis 25 Lkw-Ladungen waren es zu Spitzenzeiten in den vergangenen Wochen, die vom Hof fuhren. 99,9 Prozent bekommen davon große Handelsketten. Die Kaltprodukte verkaufen sich in Deutschland, Europa, Südkorea, Australien und in den USA.

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Beste Zahlen dank der Hitze

Mit Blick auf die vergangenen Monate freut sich Manuela Fürtig über die aktuellen Zahlen. Wie beim Rest der Branche verzeichnet Eisbär Eis einen Umsatzzuwachs zwischen voraussichtlich 13 bis 15<TH>Prozent. „Es war ein schöner Sommer“, sagt Manuel Fürtig und fügt hinzu: „Wir leben ja von der Sonne.“ Die Geschäftsführerin ist stolz und froh über den guten Stand ihrer Firma am Markt. Der Absatz stimme. Die Auftragsbücher seien bestens gefüllt. Das Dreischichtsystem brumme. Dank umsichtiger wie vorausschauender Planungen in den Bereichen Produktion, Einkauf, Buchhaltung und Technik laufe der Betrieb reibungslos.

Ein gemeinsamer Erfolg

Manuela Fürtigs zweites Fazit lautet dennoch: „Die Wärme hat an uns allen gezerrt.“ Eigentlich lief die Rekordsaison viel früher an, nicht erst mit dem Beginn der bundesweiten Sommerferien. Im März startete für Eisbär Eis bereits die Hochphase. Von da an standen die Mitarbeiter an sechs Tagen die Woche bereit und packten kräftig mit an. „Davor ziehe ich den Hut“, sagt die Chefin.Sie kennt die Namen fast aller Angestellten. Es ist dabei unerheblich, ob diese im Büro oder am Fließband arbeiten.

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Die Fluktuation im Betrieb sei gering. Seit 1994 gehören einige der Eisbär-Familie an und hätten seit dieser ersten Zeit die Firma mit aufgebaut, sie in all den Jahren mit vorangebracht. Der jüngste Erfolg blieb für die Belegschaft nicht ohne Folgen: 25 Stellen wurden während des Hochbetriebs entfristet.

Nicht nur im Falle der Geschäftleitung setzt Eisbär Eis ganz auf Familie. Die Philosophie ziehe sich durch das ganze mittelständische Unternehmen. „Wir können eine Spielwiese bieten“, sagt Manuela Fürtig im Hinblick auf den modernen Maschinenpark. Gegenwärtig würden im technischen Bereich Mechatroniker und Elektroniker sowie Produktionsmitarbeiter gesucht.

„Wir sind eine gute Adresse, wo man sich trifft“, erzählt Sabine Ahrens. Seit einigen Jahren öffnet Eisbär deshalb zwischen Mai und September am Samstagvormittag den Werksverkauf. Seit mehr als zehn Jahren erlebt sie den täglichen Besucherstrom. In dieser Zeit seien immer mehr Urlauber auf das Angebot der Plummendorfer Firma gestoßen. „Gerade die einfachen Sorten stehen hoch im Kurs“, erzählt die Verkäuferin. Dazu gehörten Eis am Stil und die Sandwiches. Manuela Fürtig ergänzt den Minimix und mit Eis gefüllte Kekse. Nicht alles dürfe in den Werksverkauf gehen. Das liege an den eingegangen Verträgen. Dennoch träfe der Grundsatz zu: Im Sommer ist im Werksverkauf immer etwas los.

Nur ein Sommergeschäft?

Speiseeis steht dabei längst das ganze Jahr über hoch in der Gunst der Kunden. Ein Blick in das Eisbär-Sortiment bestätigt dies. An Weihnachten, Ostern oder Halloween wollen Genießer mittlerweile nicht darauf verzichten.

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Uwe Roßner

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