Ausstellung

Wendepunkt bei Müller-Stahl-Schau in Zingst erreicht

Günter Christiansen mit Ina Handelmann in der Ausstellung „Wendepunkte“ mit Malerei und Arbeiten auf Papier von Armin Mueller-Stahl in Zingst.

Günter Christiansen mit Ina Handelmann in der Ausstellung „Wendepunkte“ mit Malerei und Arbeiten auf Papier von Armin Mueller-Stahl in Zingst.

Zingst. Halbzeit bei den Wendepunkten: Die gleichnamige Ausstellung mit Werken von Armin Müller-Stahl im Zingster Museum wird ausgetauscht. Ausstellungsmacher Günter Christiansen holt die Werke zurück in den Kunstraum Wasserwerk in Glowe auf Rügen und ersetzt sie durch die dort hängenden Werke des malenden Schauspielers.

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Allzu viele Werke muss Günter Christiansen nicht zurück ins Hauptdomizil bringen, denn einige Bilder und Grafiken haben seit Ausstellungsbeginn im April neue Besitzer gefunden. Der Verkauf sei ordentlich gewesen, sagt der Galerist. Die Grafiken beispielsweise „gingen während der Ausstellung schon aus“. Und auch fünf Originalwerke wurden zwischenzeitlich getauscht.

22 neue Originale

Nun reist Günter Christiansen am Wochenende mit 22 neuen Originalen nach Zingst. Zur Hälfte der Ausstellungsdauer erfolgt auch bei der Bestückung ein Wendepunkt. Der „fliegende Wechsel“, wie der Galerist das Unterfangen nennt, erfolgt im Beisein des Publikums.

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Zur Kunst von Armin Müller-Stahl ist Günter Christiansen während eines Spaziergangs an der Elbe gekommen. Durch das Fenster eines Hauses waren drei Bilder zu sehen. „Müller-Stahl stand vorne dran“, erinnert er sich. Bei dem Namen dachte sich Günter Christiansen erst einmal, nicht jeder Maller, der einen großen Namen trägt, auch ein guter Künstler ist.

Gegenseitiges Geben und Nehmen

Dann gab es erst einmal Kaffee und Kuchen – „der Kaffee war schlecht, der Kuchen trocken“ –, doch das Interesse an den Bildern, die er gerade erst gesehen hatte, blieb. Aber so entstand schließlich der Kontakt zu dem Künstler. Daraus ist inzwischen eine enge Zusammenarbeit erwachsen, wie Günter Christiansen sagt. Armin Müller-Stahl arbeitet für uns, wir arbeiten für ihn. Das ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen.“

Die Werke Müller-Stahl beginnen laut Günter Christiansen in erschwinglicher Preislage, für die Originale hingegen müssen Kunstfreunde tiefer in die Tasche greifen. Laut dem Galeristen beginnen die Preise bei etwa 2500 Euro und enden beim Preis eines guten Mittelklassewagens.

Timo Richter

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