Weltrekord-Versuch auf Rügen

Die größte Sandburg „wächst“ in Binz

Da ist Muskelkraft gefragt: Der Sand wird so fest wie möglich in die Verschalung gepresst. Der Turm, aus dem die größte Sandburg der Welt entstehen soll, ist schon tüchtig gewachsen.

Da ist Muskelkraft gefragt: Der Sand wird so fest wie möglich in die Verschalung gepresst. Der Turm, aus dem die größte Sandburg der Welt entstehen soll, ist schon tüchtig gewachsen.

Binz. Auf dem Gelände des Sandskulpturen-Festivals in Binz auf der Insel Rügen türmt sich ein gigantischer Sandberg. Aus ihm will Thomas van den Dungen die größte Sandburg der Welt bauen. Nach dem vorzeitigen Zusammensturz der Weltrekord-Burg im Juni 2017 hat er einen erneuten Versuch gestartet, den aktuellen Guinness-Rekord zu toppen. Die Arbeiten am Sandberg, der dafür notwendig ist, sind fast abgeschlossen.

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Start mit Pannen

Der Start des Weltrekord-Versuches stand unter keinem guten Stern. Erst war der Radlader kaputt, dann fehlte Sand. Das hat Thomas van den Dungen und seinem Team wertvolle vier Tage gekostet. Er sieht die Verzögerungen jedoch sportlich: „Wir bauen nun mal nur mit Wasser und Sand, das sind Naturmaterialien, da kann immer was passieren.“ Jetzt laufe aber alles wieder nach Plan, sagt er. Auf einem 5,70 Meter hohen Sockel befinden sich bereits acht Mallen (Schablonen). Zwanzig sollen es insgesamt werden. Jede ist 60 Zentimeter hoch. In diese Holzverschalungen wird mit Wasser, Maschinen- und jeder Menge Muskelkraft der Sand so fest wie möglich gepresst. „Es liegt noch ein hartes Stück Arbeit vor uns“, gibt Thomas van den Dungen zu und sich optimistisch.

Künstler treten in Aktion

Noch am Wochenende sollen die vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen werden und sich der Sandberg 17,50 Meter auftürmen. Damit würde der aktuelle Giuness-Rekord von 16,68 Meter für die höchste Sandburg der Welt um fast einen Meter getoppt werden. Am Montag sollen Künstler aus aller Welt in Aktion treten und damit beginnen, aus dem Sandberg eine Burg zu modellieren. Stichtag für den Weltrekord-Versuch ist der 5. Juni. Dann wird die Jury das Ergebnis begutachten.

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Weltrekordler am Start

Mit Thomas van den Dungen ist in Binz ein Weltrekordler am Start. Drei Titel besitzt er bereits: 2011 baute er in Glowe auf Rügen die längste Sandburg der Welt, 2013 in St. Peter-Ording sowohl die höchste per Hand gebaute Sandburg sowie die meisten in einer Stunde gebauten Sandburgen.

Udo Burwitz

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