Binz

Ein besonderer Ort des Gedenkens

Mitglieder des Fördervereins „Museum Ostseebad Binz“ bei ihrem Arbeitseinsatz am Lapidarium auf dem Binzer Friedhof.

Mitglieder des Fördervereins „Museum Ostseebad Binz“ bei ihrem Arbeitseinsatz am Lapidarium auf dem Binzer Friedhof.

Binz. Alfred Lohm (1893 –1968) war in Binz vielen Menschen bekannt. Er sorgte von 1925 bis 1939 für Ordnung und Sicherheit im Badeort. Seinen Grabstein hat der Förderverein „Museum Ostseebad Binz“ jetzt in das Lapidarium auf dem Friedhof in Binz überführt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Um Persönlichkeiten des Ortes mehr in den Fokus zu rücken, wurde im Jahre 2005 das sogenannte Lapidarium (eine Sammlung ausgewählter Grabsteine) auf dem Binzer Friedhof eingeweiht. Dies geschah auf Initiative des Fördervereins „Museum Ostseebad Binz“ und den über die Inselgrenzen hinaus bekannten Prof. Dr. Karl-Ewald Tietz, der am 2. November 2011 verstarb und seine letzte Ruhestätte auf dem Binzer Friedhof fand.

Das Lapidarium ist eine abgeteilte Fläche von etwa 100 Quadratmetern innerhalb des Friedhofes Binz, die dem Förderverein von der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt wurde. Auf dem hergerichteten Platz im oberen Teil des Friedhofes, der mit einem schwarzen Kreuz gekennzeichnet ist (siehe Fotomitte), stehen bereits mehrere Grabsteine längst Verstorbener, die für die Entwicklung des Ostseebades wichtig waren oder die aus anderen Gründen nicht in Vergessenheit geraten sollten. So auch der Grabstein eines Kindes von 1914.

„Das Lapidarium ist eine Sammlung historisch wertvoller Grabsteine. Nach Ablauf einer bestimmten Liegezeit werden Gräber aufgelassen und in der Regel geräumt. Um das Andenken bestimmter Binzer Persönlichkeiten zu erhalten, werden deren Grabsteine nach Absprache in das Lapidarium des Fördervereins aufgenommen und auch gepflegt“, erklärt Vorstandsmitglied Jürgen Runge.“ Die Geschichten, die es zu diesen Personen gibt, werden in einer Broschüre erzählt. „Dort liest man über Fischer, Gasthofbesitzer, Apotheker, Mediziner, Kaufleuten und vielen anderen Binzern mit einer besonderen Lebensgeschichte“, so Runge.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Gerit Herold

Mehr aus Rügen

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen