Ralswiek/Leipzig

Störtebeker-Schauspieler stirbt unerwartet

Trauer um Thomas Kornack: Der 38-Jährige, der bei den Störtebeker-Festspielen seit zwei Jahren den lustigen Sachsen mimte, starb am 6. November. Als Ursache wird ein Herzinfarkt vermutet.

Trauer um Thomas Kornack: Der 38-Jährige, der bei den Störtebeker-Festspielen seit zwei Jahren den lustigen Sachsen mimte, starb am 6. November. Als Ursache wird ein Herzinfarkt vermutet.

Ralswiek. Thomas Kornack, Darsteller der Störtebeker Festspiele, ist am vergangenen Donnerstag im Alter von 38 Jahren gestorben. In einem Post auf Facebook schreiben Kollegen: „Der Schock über seinen plötzlichen Tod sitzt tief, ist es doch schwer zu begreifen und zu verstehen, warum ein so junger Mensch gehen musste. Es ist einfach unfassbar ...“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Schauspieler-Kollegen behalten Kornack als „wahnsinnig guten und lustigen Schauspieler“ und „tollen Kollegen und wahren Freund“ in Erinnerung. „Mit ihm konnte man lachen und weinen, er war immer für einen guten Spaß zu haben und hat unsere Störti-Familie um einige Highlights bereichert.“

Kornack arbeitete seit 2009 als freier Schauspieler am Theater sowie für Film- und Fernseh-Produktionen. 2013 und 2014 gehörte er zum Ensemble der Störtebeker-Festspiele auf Rügen. Da spielte er den sächselnden Piraten "Kurzer". Der Schauspieler lebte in Leipzig.

Als Ursache des Todes wird ein Herzinfarkt vermutet. Die Störtebeker-Kollegen sind noch geschockt: „Fassungslos ist das einzige Wort, das es trifft. Wir sind alle gerade in einer Schockstarre“, sagte Hauptdarsteller Bastian Semm, der noch vor einigen Tagen mit dem 38-Jährigen gechattet hatte. „Ich dachte zuerst, das ist der schlechteste Scherz, den ich gehört habe und jetzt ist es Realität und muss erst mal ankommen.“ Semm, der mit Kornack auf derselben Schauspielschule war, kennt ihn seit vielen Jahren. „Wir haben uns bei Störtebeker wiedergefunden, viel gelacht und ernste Gespräche geführt. Ich habe ihn als Menschen sehr schätzen gelernt. Er ist ein großer und wichtiger Teil der Störtebeker-Familie“, sagte Semm. „Er soll einfach wissen, dass er immer ein Teil unserer Mannschaft sein wird."

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Momentan ist völlig unklar, ob die Rolle neu besetzt wird, oder ob es künftig einen neuen Charakter im Stück geben wird.

OZ

Mehr aus Rügen

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen