Binz/Sassnitz/Baabe/Lauterbach

Sturmflut: Strände von Rügen überspült

Die Sturmflut spülte jede Menge Treibholz an den Kurplatz Sassnitz.

Die Sturmflut spülte jede Menge Treibholz an den Kurplatz Sassnitz.

Binz/Sassnitz/Baabe/Lauterbach. Das Hochwasser an der Ostseeküste in der Nacht zu Mittwoch zählte zu den schwersten der vergangenen zehn Jahre. „In Stralsund lag der Pegel bei dem vergleichbaren Ereignis 2006 nur um einige Zentimeter höher“, sagt Holger Brydda, Leiter des Stralsunder Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes. Auf Rügen wurden Pegelstände von 1,50 bis 1,60 Meter über dem mittleren Wasserstand gemessen. Dazu müsse man aber noch die Windwellen rechnen, die gegen die Deiche und Strände laufen. Und obwohl es nicht besonders windig war: Das Hochwassser sei vielerorts auf der Insel um zehn bis 15 Zentimeter höher ausgefallen als prognostiziert.

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Sturmtief „Axel“ sucht MV heim

Überflutete Straßen und Keller, beschädigte Dünen und Deiche – nach bangen Stunden wird der Ausmaß des Schadens langsam klar. Ein Beitrag von Alexander Müller, Stefan Tretropp, Tilo Wallrodt, Christopher Niemann, Christian Niemann und Steven Holz.

Die Insel Rügen ist bei der Sturmflut in der Nacht zum Donnerstag trotzdem glimpflich davon gekommen. Größere Schäden durch das Hochwasser sind bislang nicht vermeldet worden. Viele Bereiche an der Küste Rügens waren aber überflutet. So lief das Wasser im Bereich des Lauterbacher Hafens über die Kaikante, im Sassnitzer Stadthafen war die Feuerwehr im Einsatz um ein Restaurant mit Sandsäcken vor den Wassermassen zu sichern. Der Selliner See trat über die Ufer und flutete die angrenzenden Wiesen und Äcker, an der Lietzower Schleuse stand das Wasser bis zur Kante.

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Auch einige Straßen waren überschwemmt. So musste zum Beispiel die Straße von Thiessow nach Klein Zicker gesperrt werden. Auch in Lauterbach kam es zu Verkehrsproblemen. An den Küsten trug die Ostsee Teile der Dünen ab, deutlich sichtbar war das zum Beispiel am Fischerstrand in Binz und am Südstrand in Göhren. Noch werden die Schäden, die an den Dünen entstanden sind, begutachtet.

    Anne Friederike Ziebarth

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