Serie von Rad-Unfällen

Rügen: Zwei Fahrradfahrer bei Unfällen in Lobbe und Sassnitz schwer verletzt

Eine Polizistin stoppt einen Radfahrer zur Kontrolle.

Eine Polizistin stoppt einen Radfahrer zur Kontrolle.

Lobbe/Sassnitz. Zwei schwere Fahrradunfälle haben sich am Mittwoch auf der Insel Rügen ereignet. Zwischen Thiessow und Lobbe stießen gegen 17 Uhr ein Auto und ein 21-jähriger Radfahrer aus Berlin zusammen. Laut Polizei hatte der Radler plötzlich die Straße überquert, so dass der 60-jährige Autofahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Der Radler wurde über die Motorhaube geschleudert und schwer verletzt. Er wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Bergen auf Rügen gefahren. Der PKW-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 3500 Euro.

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Am Donnerstag in den Mittagsstunden stürzte in der Seestraße in Sassnitz ein 65-jähriger Radfahrer mit einem Pedelec. Rettungskräfte brachten den Mann nach einer medizinischen Erstversorgung am Unfallort ins Krankenhaus nach Bergen auf Rügen. Die Polizei vermutet gesundheitliche Probleme bei dem Radfahrer als Ursache für den Sturz.

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Serie von Rad-Unfällen im August

Im August hatte es im Nordosten eine Vielzahl schwerer Unfälle, vor allem mit E-Bikes gegeben. Dabei waren zwei Radfahrer bei Barth (Vorpommern-Rügen) und in Alt Gaarz (Mecklenburgische Seenplatte) ums Leben gekommen und mehrere Radfahrer schwer verletzt worden.

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Polizei intensiviert Zweiradkontrollen

Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern will deshalb Zweiradfahrer stärker in den Blick nehmen. Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Neubrandenburg sagte, werden bei den monatlichen Kontrollen im September Rad-, Moped-, Motorrad- und Roller-Fahrer intensiver kontrolliert. Außerdem werden Unfallschwerpunkte untersucht, die Beleuchtung kontrolliert und unter anderem auf das Fahren auf der richtigen Straßenseite hingewiesen.

Bei den Kontrollen will die Polizei auch auf die illegale Nutzung von Gehwegen durch E-Rollerfahrer hinweisen. Für Kinder bis zehn Jahren sei das Radfahren auf Gehwegen erlaubt, in dem Zusammenhang auch für Aufsichtspersonen, erklärte eine Sprecherin.

Von dpa/OZ

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