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Stralsund

Grabkerzen vor Merkels Büro in Stralsund

Ein Streifenwagen der Bundespolizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht in Flensburg (Schleswig-Holstein) in der Ausfahrt einer Garage.

Ein Streifenwagen der Bundespolizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht in Flensburg (Schleswig-Holstein) in der Ausfahrt einer Garage.

Stralsund. Nach einer mutmaßlichen Protestaktion gegen die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel vor ihrem Wahlkreisbüro in Stralsund hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Zunächst gab es aber – im Gegensatz zu früheren Vorfällen – keine Anhaltspunkte für eine Straftat, wie eine Polizeisprecherin gestern sagte. Unbekannte hatten in der Nacht 14 Grabkerzen, rote Rosen und vier Bilder von jungen Frauen vor dem Wahlkreisbüro der CDU-Vorsitzenden platziert. Die „Identitäre Bewegung“ bekannte sich auf ihrer Facebook-Seite zu der Aktion. Auf vier Grabkerzen stand „Identitäre Bewegung“. Der Bundesverfassungsschutz beobachtet die rechte Gruppierung und spricht in seinem Jahresbericht von Anhaltspunkten für extremistische Bestrebungen.

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Auf den Bildern standen die Namen Maria, Keira, Mia und Mireille. Junge Frauen mit diesen Namen waren vor kurzem Opfer von Gewalttaten geworden, für die unter anderem Flüchtlinge verantwortlich gemacht wurden. Die Polizei fotografierte die Anordnung und nahm die Gegenstände mit. „Wir haben sie sichergestellt, um die Herkunft zu klären“, sagte die Sprecherin. Zudem hätte es für die Grabkerzen wegen des offenen Feuers einer ordnungsbehördlichen Genehmigung bedurft.

OZ

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