JVA Stralsund

Land investiert sieben Millionen Euro in Stralsunder Gefängnis

Blick in einen Zellengang der JVA Stralsund.

Blick in einen Zellengang der JVA Stralsund.

Stralsund. Das Land investiert sieben Millionen Euro in moderne Sicherheitstechnik in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Stralsund. Unter anderem werden die Personennotrufanlage, die Videoüberwachungstechnik, das Alarmmeldesystem und die Pfortenschleusung erneuert. Das ließ Mecklenburg-Vorpommerns Justizministerin Jacqueline Bernhardt (Linke) am Wochenende bekannt geben. „Die Baumaßnahmen sind für Bedienstete und Gefangene ein Garant dafür, dass die Sicherheit weiterhin uneingeschränkt gewährleistet wird.“ Es ist die erste Erneuerung dieser Art seit der Eröffnung des JVA-Neubaus im Jahr 2003.

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Die Arbeiten haben bereits in diesem Monat begonnen. Zuvor mussten Gefangene in andere Haftbereiche oder in andere Justizvollzugsanstalten verlegt werden, teilt Tilo Stolpe, Pressesprecher des Justizministeriums, mit. Zuständig ist das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Greifswald.

Nur noch bis zu zwei Jahre verurteilte Personen

Für die Bauarbeiten wurde für das Gefängnis auch der Vollstreckungsplan vorübergehend geändert. Neben Personen in Untersuchungshaft werden aktuell nur noch Verurteilte mit Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren aus dem Landgerichtsbezirk Stralsund aufgenommen. Üblicherweise ist die JVA zuständig für männliche Verurteilte in MV mit Haftstrafen bis zu drei Jahren.

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Die Baumaßnahmen sind bis Ende 2025 geplant. Die Gesamtkosten werden voraussichtlich bei rund sieben Millionen Euro liegen, so die Schätzung des Ministeriums.

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