Stralsund

Star-Boxer besucht Fischbrötchen-Prozess

Der in Stralsund geborene Box-Weltmeister Jürgen Brähmer saß am Mittwoch während der Verhandlung zum Fischbrötchen-Krieg im Zuschauerraum des Landgerichts.

Der in Stralsund geborene Box-Weltmeister Jürgen Brähmer saß am Mittwoch während der Verhandlung zum Fischbrötchen-Krieg im Zuschauerraum des Landgerichts.

Stralsund. Ein Weltmeister beim Fischbrötchen-Prozess: Drei Tage nach seinem Blitz-Sieg im Ring saß Box-Champion Jürgen Brähmer (36) am Dienstag im Zuschauerraum des Stralsunder Landgerichts. Der gebürtige Stralsunder hat dort am vierten Verhandlungstag den Berliner Star-Anwalt Johannes Eisenberg besucht, der einen der Angeklagten verteidigt.

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Der Sportler und der Jurist kennen sich gut aus mehreren Verfahren, bei denen Brähmer selbst wegen Körperverletzung auf der Anklagebank saß und durch Eisenbergs energische Verteidigung vor einer Haftstrafe bewahrt wurde. Auch beim Fischbrötchen-Prozess gilt ein Freispruch der Beschuldigten mittlerweile als vorstellbar.

Rechtsanwalt Johannes Eisenberg gilt bundesweit als Experte im Straf- und Medienrecht, wird aber auch wegen seines cholerischen Temperaments und seines zum Teil respektlosen Umgangstons gefürchtet. Er vertrat bereits Wikileaks-Gründer Julian Assange, Ex-Stasichef Erich Mielke, Politiker Hans-Christian Ströbele und Schauspieler Til Schweiger.

Den drei Angeklagten wird vorgeworfen, Stralsund im Sommer 2012 während des sogenannten Fischbrötchen-Kriegs mit einer Serie der Gewalt überzogen zu haben. Damit wollten die Männer laut Staatsanwaltschaft die Vergabe von Konzessionen für Fischbrötchen-Kutter im Hafen beeinflussen. Das Trio war ein Jahr später bereits zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hatte das Urteil jedoch aufgehoben.

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Alexander Müller

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