Innovative Selbstständige

Mutige Gründer aus MV gesucht: Jetzt für den 20. OZ-Existenzgründerpreis bewerben

Vanessa Kersting aus Dorf Mecklenburg hat mit ihrem Online-Hofladen MV-Liebe 2021 den Neustarter-Preis gewonnen.

Vanessa Kersting aus Dorf Mecklenburg hat mit ihrem Online-Hofladen MV-Liebe 2021 den Neustarter-Preis gewonnen.

Rostock. Spannende Ideen, innovative Projekte und Mut zur Selbstständigkeit: Die OZ sucht Gründer aus MV, die genau das mit ihrem Unternehmen vereinen. Zum 20. Mal können sich Selbstständige aus dem Nordosten um den OZ-Existenzgründerpreis bewerben. Gerade in diesen schwierigen Zeiten rund um Corona, Ukraine-Kriege, Inflation und Gaskrise braucht es viel Enthusiasmus, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

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„Umso wichtiger ist es, diese jungen Unternehmen in ihrem Engagement zu unterstützen und zu fördern“, sagt OZ-Chefredakteur Andreas Ebel. Im Jubiläumsjahr des OZ-Existenzgründerpreises erwarten die Gewinner Preisgelder von insgesamt 22 500 Euro. Neben dem Hauptpreis (8000 Euro + 5000 Euro zusätzlichem Mediabudget) werden in diesem Jahr auch die Kategorien Digitales und Nachhaltigkeit sowie Mut in der Selbstständigkeit.

Harte Zeiten für Unternehmen

Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 30. September. Teilnehmen können Firmen, die mindestens seit einem Jahr bestehen, aber noch nicht länger als fünf Jahre am Markt aktiv sind. Das Unternehmen sollte eine regionale Relevanz in der Wirtschaft haben.

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Es sind schwierige Zeiten für Start-ups und Selbstständige. Lag die Zahl der gewerblichen Existenzgründungen in MV im Jahr 2019 – vor Corona – noch bei 3910, wagten 2021 nur 3489 Unternehmer den Schritt in die Selbstständigkeit. Das geht aus Erhebungen des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) hervor. Ein Lichtblick: Es ist ein leichter Aufwärtstrend erkennbar – immerhin gab es 16 Unternehmensgründungen mehr als im ersten Coronajahr 2020.

Erstmals einen Sonderpreis für Nachhaltigkeit

Firmenchefs aus ganz MV sind aufgerufen, sich mit ihren Unternehmen zu bewerben. Gesucht werden Selbstständige mit strategisch fortschrittlichen und innovativen Konzepten, mit neuen Produkten für den heimischen Markt oder den Export. Erstmals wird es auch einen Preis für Nachhaltigkeit geben, den Rostock Business sponsort. Geschäftsführer Christian Weiß betont: „Nachhaltige Unternehmen sind der Weg in die Zukunft. In diesen Zeiten brauchen wir mutige Unternehmer mit zukunftsweisenden Innovationen.“

Im Zusammenhang mit der Corona-Krise wurde 2020 auch die Kategorie „Mut in der Selbstständigkeit“ ins Leben gerufen. Beim „Digitalpreis“ geht es wiederum nicht nur um digital gedachte Start-ups, sondern auch um revolutionierte Unternehmen im Mittelstand. Es muss nicht immer ein neues Unternehmen gegründet sein. Auch die Unternehmensnachfolge spielt eine zentrale Rolle in den Preiskategorien des OZ-Existenzgründerpreises.

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Tipps der Vorjahressieger: Deshalb sollte man es versuchen

Den Schritt gewagt und gewonnen hat im vergangenen Jahr das Rostocker Start-up Deeeper.technology. Das Software-Unternehmen, das sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigt und sich zur Aufgabe gemacht hat, die automatisierte Auswertung von Geodaten voranzutreiben, konnte 2021 den Hauptpreis absahnen.

Zu Besuch bei den drei Existenzgründer von Deeeper.technology Jakob Heller (31), Dr. Johann Heller und Joshua Becker (33) haben die Firma zusammen gegründet.

Zu Besuch bei den drei Existenzgründer von Deeeper.technology Jakob Heller (31), Dr. Johann Heller und Joshua Becker (33) haben die Firma zusammen gegründet.

CEO Jabob Heller empfiehlt anderen Start-ups, sich auch zu bewerben. „Der Existenzgründerpreis der OZ war für uns eine tolle Erfahrung. Vor allem, weil wir damit sehr viele Leute auf deeeper aufmerksam machen konnten, die uns vorher noch nicht auf dem Schirm hatten.“ Der Preis habe das junge Unternehmen für sehr viele Leute sichtbar gemacht. „Meine etwas betagteren Nachbarn zum Beispiel wussten auf einmal, was ich eigentlich so beruflich mache. Das war schon ein tolles Erlebnis.”

Bewerbungen sind noch bis Ende September möglich

Bewerbern, die noch zögern, sagt er: „Satellitenbilder auszuwerten klingt für den einen oder anderen vielleicht langweilig – daher haben wir uns bei der Bewerbung aufgrund der vielen tollen Ideen gar nicht so hohe Chancen ausgerechnet.“ Seine Empfehlung an die diesjährigen Teilnehmer oder noch Unentschlossene sei deshalb, sich einfach zu bewerben und es zu versuchen.

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Die Bewerbungsphase endet am 30. September, dann wird eine Jury die Vorauswahl treffen. Alle Bewerber, die es in die nächste Runde schaffen, werden zu einem Pitch eingeladen. Daraus ergeben sich schließlich die Gewinner der vier Kategorien, die am 24. November gekürt werden.

Bewerbungen sind ab sofort über www.oz-existenzgruenderpreis.de möglich. Wer Fragen hat, kann diese an existenzgruenderpreis@ostsee-zeitung.de senden.

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