Ganz Mecklenburg-Vorpommern betroffen

30 Grad – in MV wird’s heiß: Uniklinik Rostock warnt vor einem Irrglauben

Über 30 Grad Celsius: ein Thermometer in der Sonne

Über 30 Grad Celsius: ein Thermometer in der Sonne

Schwerin. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt auch für Mecklenburg-Vorpommern vor hohen Temperaturen im Wochenverlauf. „Am Dienstag wird vor allem im westlichen Landesinneren eine starke Wärmebelastung erwartet. Am Mittwoch wird es noch heißer“, hieß es am Montag auf der Webseite des DWD. Unter Hochdruckeinfluss kommen demnach zunehmend heiße Luftmassen in den Nordosten.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Aktuell warnt der Wetterdienst in weiten Teilen Deutschlands vor der Hitze, auch im westlichen Drittel Mecklenburg-Vorpommerns. Bisher weniger betroffen sind Vorpommern und die Seenplatte. Damit gehören die Regionen neben dem nördlichen Schleswig-Holstein, großen Teilen Bayerns und Teilen Baden-Württembergs jedoch zur Ausnahme.

Uniklinik Rostock ruft wegen Hitze zur Vorsicht auf

Mediziner rufen die Menschen wegen der erwarteten Hitzewelle dazu auf, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden. Als besonders gefährdet bezeichnete die Universitätsklinik Rostock sowohl Kleinkinder, alte Menschen als auch Patienten mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen. „Sonnenbrand, Kopfschmerzen und Sonnenstich bei zu viel direkter Sonneneinstrahlung sind die größten Gefahren“, sagte Jan-Arne Lauffs, Leiter der Zentralen Notaufnahme im Universitären Notfallzentrum (UNZ).

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Eine Gefahr wird von fast allen unterschätzt

Auch beim Baden soll man die Gefahr der UV-Strahlung nicht unterschätzen. „Was viele nicht wissen, im Wasser ist man vollkommen ungeschützt“, betonte am Montag Steffen Emmert, Direktor der Klinik für Dermatologie und Venerologie. „Nach jedem Badegang ist Eincremen daher Pflicht.“ Auch im Wasser könne man bereits nach fünf bis zehn Minuten einen Sonnenbrand bekommen.

Das Klinikum rief die Menschen dazu auf, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um gefährliche Situationen zu verhindern: Sporteinheiten lieber in der Frühe oder in den Abendstunden, viel ungesüßte Getränke zu sich zu nehmen, Kinder und Haustiere nicht im Auto lassen.

Von RND/dpa

Mehr aus Mecklenburg-Vorpommern

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen