Tribsees

A20: Fahrbahn bei Tribsees rutscht in die Tiefe

Im gesperrten Teilstück der Autobahn 20 bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) ist ein meterlanges Stück der Fahrbahn weggebrochen.

Im gesperrten Teilstück der Autobahn 20 bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) ist ein meterlanges Stück der Fahrbahn weggebrochen.

Tribsees. Totalschaden an der A 20: In der Nähe der Abfahrt Tribsees (Kreis Vorpommern-Rügen) ist die Autobahn am Montag um mehrere Meter abgesackt und dabei völlig in sich zusammengebrochen. Die Trasse sei ab sofort in Fahrtrichtung Rostock komplett gesperrt, teilte die Sprecherin der Polizeiinspektion Stralsund, Ilka Pflüger, auf Anfrage der OSTSEE-ZEITUNG mit. In Richtung Stettin bleibt die Schnellstraße auf nur noch einer Spur geöffnet. Dies habe ein Gutachter am Montag entschieden, der die Einsturzstelle am Tag überprüft hatte. Der Verkehr in Richtung Rostock wird jetzt wieder über die Landesstraße 19 umgeleitet.

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Baupfusch: A 20 rutscht 30 Meter in die Tiefe

Anfang Oktober rutschte die A 20 bei der Ausfahrt Tribsees 30 Meter in die Tiefe. Die Autobahn blieb mehrere Tage voll gesperrt

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Die Fahrbahn in Richtung Westen war Ende September auf rund 100 Metern Länge zunächst etwa einen halben Meter abgesackt und bereits zu diesem Zeitpunkt gesperrt worden. Die Gründe sind noch unklar und werden derzeit weiter untersucht. Höchstwahrscheinlich sind mehrere Betonstützen im Untergrund des Fahrbahndamms gebrochen. Nach einer ersten Bodenuntersuchung war der Verkehr in Richtung Rostock zwischenzeitlich einspurig über die Gegenfahrbahn geführt worden. Die A 20 ist an der betroffenen Stelle erst 14 Jahre alt. Der Verkehr war dort im Jahr 2003 freigegeben worden.

Nach Angaben des Verkehrsministeriums in Schwerin soll am Dienstag ein weiterer Bodengutachter das betroffene Teilstück in Augenschein nehmen. Dass die A 20 im Zuge der Abklärung der Ursache auch in Richtung Stettin komplett gesperrt wird, ist nicht ausgeschlossen.

    Benjamin Fischer

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