Haus des Gastes in Kirchdorf

Alte Schule auf Poel abgerissen

Das Gebäude in der Wismarschen Straße 2 in Kirchdorf ist abgerissen. Ein Haus des Gastes soll an gleicher Stelle gebaut werden.

Das Gebäude in der Wismarschen Straße 2 in Kirchdorf ist abgerissen. Ein Haus des Gastes soll an gleicher Stelle gebaut werden.

Kirchdorf. Das Gebäude in der Wismarschen Straße 2 in Kirchdorf ist abgerissen. Viele Jahre war dort der Sitz der Kurverwaltung. Fest steht: An gleicher Stelle wird ein Haus des Gastes errichtet, unter anderem für die Kurverwaltung, die jetzt übergangsweise im Gemeindezentrum untergebracht ist.

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Bürgermeisterin Gabriele Richter (ptl.) sagte am Montag auf der Sitzung der Gemeindevertreter, dass der Abriss des Hauses für viele Poeler auch mit einigen Emotionen verbunden war. Denn das Haus war 1836 als Schule erbaut worden. Viele Erinnerungen sind damit verbunden.

Der Abriss stellt den ersten großen Schritt des Vorhabens dar, das seit vielen Jahren geplant wird. „Auf unseren Antrag vom 21. Dezember 2012 wurde der Gemeinde ein Zuschuss in Höhe von knapp 1,25 Millionen Euro bewilligt“, hatte die Bürgermeisterin beim Neujahrsempfang Mitte Januar gesagt. Und weiter: „Es ist vorgesehen, dass das neue Gebäude im Sommer 2020 bezugsfertig ist. Jedoch ist es nicht ausgeschlossen, dass es aufgrund vergaberechtlicher Rahmenbedingungen zu Verzögerungen kommen kann.“

Am Montag informierte Gabriele Richter über den aktuellen Stand: „Das Landesförderinstitut befürwortet den Vorschlag der Gemeinde, die durchgeführten Ausschreibungen aufzuheben, da diese sich nicht wirtschaftlich darstellen lassen.“ Das sei im Beisein einer Juristin ausführlich besprochen worden. Nunmehr sollen die Aufträge an einen Generalunternehmer gehen. „Um diesen Prozess rechtssicher zu gestalten, haben wir einen Vergaberechtsspezialisten hinzugezogen. Ist die Aufhebung der Lose vollzogen, erfolgt die Ausschreibung Neubau Haus des Gastes als Komplettvergabe“, so die Bürgermeisterin.

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Für das Haus des Gastes ist eine Bausumme von 1,6 Millionen Euro veranschlagt worden. Das Vorhaben wird zu 90 Prozent gefördert. Den Eigenanteil bringt der Eigenbetrieb „Kurverwaltung Insel Poel“ auf. Wie bei Mehrkosten verfahren wird, muss noch entschieden werden. In Gesprächen mit dem Wirtschaftsministerium ging es bereits um Kostensteigerungen.

Das Haus des Gastes richtet sich mit seinen künftigen Angeboten sowohl an Touristen als auch an Einheimische. Zum Haus gehören unter anderem ein großer Saal, eine Bibliothek, öffentliche Toiletten, ein Gästeterminal und eine Internetlounge. Es wird einen rollstuhlgerechten Zugang geben.

Heiko Hoffmann

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