Rettungshubschrauber im Einsatz

Arbeiter auf A 20 bei Lkw-Unfall schwer verletzt – Polizei ermittelt

Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht durch eine Straße. (Symbolbild)

Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht durch eine Straße. (Symbolbild)

Satow. Nach einem schweren Unfall mit zwei Verletzten bei Arbeiten auf der Autobahn 20 bei Satow (Landkreis Rostock) ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen einen Lkw-Fahrer. Der 53-jährige Mann hatte mit seinem Fahrzeug am Mittwoch ein Sicherungsfahrzeug in Fahrtrichtung Westen gerammt, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Rostock sagte. Der Sicherungsanhänger stand auf dem Standstreifen, um die Arbeiten einer Firma an den Leitplanken abzusichern.

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Dieser blinkende Sicherungsanhänger wurde nach dem Aufprall gegen einen davor stehenden Transporter geschleudert. Zwischen beiden Fahrzeugen stand ein 37-jähriger Arbeiter, der eingeklemmt wurde, Quetschungen an den Beinen erlitt und schwer verletzt in eine Klinik kam. Auch der Fahrer des Lastwagens wurde verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Unfallursache noch unklar

Warum der Mann mit dem Lkw nach rechts auf den Standstreifen gekommen war, untersuchen nun die Kriminalpolizei und ein Gutachter. Die A20 war an der Abfahrt nach Kröpelin in Richtung Wismar rund fünf Stunden gesperrt. Laut Polizei staute sich der Verkehr über mehrere Kilometer. Der Schaden durch den Unfall wurde auf 75.000 Euro geschätzt. So müssten nun noch mehr Leitplanken ausgetauscht werden, als nur an dem Abschnitt, an dem gearbeitet worden war.

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Von RND/dpa

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