Darßbahn & Co.

Auf dem Teppich bleiben

Frank Pubantz kommentiert den Streit um die Darßbahn.

Frank Pubantz kommentiert den Streit um die Darßbahn.

Schwerin. Nun ist es offiziell: Die seit Jahren geforderte Reaktivierung der Darßbahn und das Ikareum in Anklam sind Großprojekte der Landesregierung für Vorpommern. Vor gut zwei Jahren haben SPD und CDU drei bis vier Projekte in Aussicht gestellt, offenbar ohne Analyse dazu, was es denn werden könnte. Wie sonst ist zu erklären, dass es bis jetzt an Präzisierung mangelte? Auf Sicht fahren, nennt man das in der Politik. Man könnte auch sagen: ohne Plan.

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Den Plan soll es jetzt bei Ikareum und Darßbahn geben. In Anklam soll ein großes Museum im Gedenken an Luftfahrtpionier Otto Lilienthal entstehen, wobei man den Eindruck bekam, die Regierung wollte das Prestigeprojekt mehr als die Stadt, da lange auch um eine Schule und eine Schwimmhalle gefeilscht wurde. Die Darßbahn soll wieder verlängert werden, nur reicht das Landesgeld nicht dafür. Eine Klage verzögert des Projekt, Planungen sind umfangreich. Weitere mögliche Großprojekte wären die Karniner Brücke oder eine Fährverbindung über das Stettiner Haff. Allerdings stehen hier die Hürden zur Umsetzung noch höher.

Fazit: Politik sollte auf dem Teppich bleiben und nur ankündigen, was sie umsetzen kann und will. Sonst geht das mit dem Rückgewinnen von Wählern nach hinten los.

Frank Pubantz

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