Vollsperrung von drei Stunden

Autos wenden auf A 24 bei Suckow: Polizei äußert sich zu dem Video

Die Autobahn 24 musste bei Suckow (Ludwigslust-Parchim) für drei Stunden voll gesperrt werden – wohl zu lange für zahlreiche Autofahrer. Wie ein Video zeigt, wendeten sie einfach auf der Fahrbahn.

Die Autobahn 24 musste bei Suckow (Ludwigslust-Parchim) für drei Stunden voll gesperrt werden – wohl zu lange für zahlreiche Autofahrer. Wie ein Video zeigt, wendeten sie einfach auf der Fahrbahn.

Suckow. Durften die Autofahrer, die am Sonnabend auf der A 24 bei Suckow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) im Stau standen, wenden und zurück zur letzten Abfahrt zurückfahren? Am ­Wochenende ist ein Video ver­öffentlicht worden, das zeigt, wie nach einer Vollsperrung wegen eines Unfalls zahlreiche vermeintliche Falschfahrer auf der Autobahn unterwegs waren. Das war jedoch rechtens. Wie die Polizei am Montag mitteilte, ­geschah das auf Anweisung der Ordnungshüter hin.

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„Diese Verfahrensweise ist bei Verkehrsunfällen und anderen plötzlichen Ereignissen auf Autobahnen, bei denen längere Vollsperrungen prognostiziert werden, nicht unüblich“, teilt Klaus Wiechmann von der Pressestelle der Polizeiinspektion Ludwigslust mit. Dadurch sollen stundenlange Wartezeiten verhindert werden. Der Verkehr wurde auf diese Weise von der A 24 über die B 321 umgeleitet.

Die Vorwürfe im Video, dass die Autofahrer aus eigenem Antrieb und ohne Anordnung der Polizei ihre Fahrzeuge gewendet hätten und quasi als Falschfahrer bis zur Anschlussstelle zurückgefahren wären, weist die Polizei zurück. Die betreffenden Maßnahmen wurden durch Polizeibeamte der Autobahnpolizei Walsleben (Brandenburg) um­gesetzt.

Von OZ/acs

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