Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Verkehr

Bauarbeiten auf der A 20 bei Wismar dauern noch bis Dezember

Die seit einigen Monaten gesperrten Abfahrten nach Poel und Schwerin werden am Freitag wieder freigegeben.

Die seit einigen Monaten gesperrten Abfahrten nach Poel und Schwerin werden am Freitag wieder freigegeben.

Wismar. Und wieder ist ein Stück fertig: Die Sanierung der A 20 zwischen Wismar-Mitte und Kreuz Wismar beschäftigt die Autofahrer bereits seit dem August 2018. Mal wird auf der einen Seite gebaut, dann auf der anderen – immer verbunden mit Tempolimits von 60 oder 80 km/h. Die hat es seit Ende April auch auf dem mittlerweile dritten, etwa 5,8 Kilometer langen Bauabschnitt gegeben – zwischen Zurow bis kurz hinter dem Kreuz Wismar. Dort sind ,wie auf den anderen Abschnitten, die Fahrbahnen erneuert worden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Große Verzögerungen hat es bislang nicht gegeben. Im Gegenteil: Die Arbeiten gehen zügig voran. Auch diese Maßnahme geht wie geplant zu Ende – und das bereits in wenigen Tagen. Voraussichtlich am Freitagnachmittag (13. September) sollen beide Fahrspuren in Richtung Lübeck wieder freigegeben werden, teilt das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung in Schwerin mit. Auch die dazugehörigen hintereinander liegenden Abfahrten in Richtung Poel sowie auf die A 14 in Richtung Schwerin können genutzt werden. Beide waren seit den Sommerferien gesperrt. Die Autofahrer mussten deshalb Umleitungen in Kauf nehmen.

Fahrbahn wird ab 26. September gesperrt

Der Abschluss der Baumaßnahme bedeutet für die A 20-Nutzer aber noch längst keine ungestörte freie Fahrt vor den Toren Wismars. Schon ab Montag, dem 16. September, geht die Bauerei auf der Schnellstraße weiter. Dann wird die nächste, mittlerweile vierte Baustelle eingerichtet und gesichert – diesmal für die Fahrbahnerneuerung zwischen dem Kreuz und Wismar-Mitte in Richtung Lübeck. Die Sperrung des Abschnitts erfolgt voraussichtlich ab dem 26. September. Der Verkehr wird auf zwei verengten Spuren an der Baustelle vorbeigeleitet. Auch für die andere Fahrtrichtung stehen zwei Streifen zur Verfügung. Gebaut wird dort bis zum Dezember 2019.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Einheitsprojekt

Die Bundesautobahn 20 wurde ab 1992 gebaut und wird noch erweitert. Als Projekt 10 gehörte sie zu den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit. Mit ihr sollten der Ostseeküstenraum und große Bereiche des Landes Mecklenburg-Vorpommern besser an das westdeutsche und europäische Verkehrsnetz angebunden werden. Sie sollte die Bundesstraßen 96, die 104 und die 105 entlasten. Die A 20 ist bislang der längste zusammenhängende Neubau einer Autobahn seit 1939 und löste die Bundesautobahn 61 als längste „zweistellige“ Autobahn Deutschlands ab.

Die Einrichtung der Baustelle wird etwa zwei Wochen dauern. Dabei kommt es tagsüber zu Einschränkungen, da der Verkehr in Richtung Rostock zum Teil einspurig an den Arbeiten vorbeigeführt werden muss, informiert das Ministerium. Die gute Nachricht ist: Es ist der vierte und damit der letzte Bauabschnitt.

Bis zu 40 000 Fahrzeuge täglich unterwegs

Begonnen wurden die Arbeiten im vergangenen Jahr in Richtung Rostock, dann sind sie auf die Gegenfahrbahn gewechselt. Die Kosten für die gesamte Maßnahme liegen bei knapp 21 Millionen Euro. Bezahlt werden sie vom Bund. Die Sanierung der A 20-Fahrbahn in dem Bereich ist laut Ministerium dringend erforderlich gewesen. Bei Asphaltuntersuchungen seien starke Schäden festgestellt worden, die Bitumenschichten waren voller Risse. Fertiggestellt wurde der Bereich, an dem seit Sommer vergangenen Jahres gebaut wird, im Jahr 1997. Er ist mit täglich 35 000 bis 40 000 Fahrzeugen einer der höchstbelasteten Straßenabschnitte in Mecklenburg-Vorpommern.

Bevor die Arbeiten auf der A 20 begonnen wurden, war bereits die Abfahrt von der A 14 auf die A 20 in Richtung Lübeck monatelang gesperrt. Die sogenannte Verbindungsrampe musste erneuert werden. Sie hatte sich zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt, weil sie zu eng und die Einfädelspur zu kurz geraten war. Deshalb wurde der Radius der Auf- und Abfahrt vergrößert, das heißt, die Trasse verbreitert. Außerdem wurde die Beschleunigungsspur auf die A 20 um rund 90 Meter verlängert.

Mehr Infos:

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Autobahn 20 zwischen Rostock und Doberan wird saniert

Raser-Rekord in Rostock

Von Kerstin Schröder

Mehr aus Mecklenburg-Vorpommern

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.