Wismar

Brand in der Altstadt unter Kontrolle

Mithilfe eines Krans sind die Dachstühle eingerissen worden, um die Brände besser löschen zu können. Am frühen Sonntagmorgen kam dann Schaum zum Einsatz.

Mithilfe eines Krans sind die Dachstühle eingerissen worden, um die Brände besser löschen zu können. Am frühen Sonntagmorgen kam dann Schaum zum Einsatz.

Wismar. Es scheint geklappt zu haben: Das Feuer in den zwei historischen Häuser am Wismarer Marktplatz ist unter Kontrolle. In den frühen Morgenstunden des Sonntags hat die Feuerwehr Schaum zur Brandbekämpfung in den Gebäuden eingesetzt und der hat offenbar erfolgreich gewirkt. Gegen Mittag soll eine Brandwache am Markt in Wismar übernehmen.

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In der Nacht sind mithilfe eines Krans die Dachstühle aufgerissen worden, damit die Feuerwehrleute die Brände besser löschen können. In den Gebäuden ist viel Lehm und Stroh verbaut gewesen, deshalb hat es immer wieder Glutnester gegeben, die neue Feuer entflammten. Außerdem konnte die Feuerwehr nicht ins Innere der Gebäude, weil Teile bereits eingestürzt und die Temperaturen im Inneren zu heiß waren.

Am Freitag, den 27. April, wurde kurz vor 18 Uhr die Feuerwehr zu einem Brand eines Gebäudes am Marktplatz in Wismar gerufen. Alle Personen konnten aus dem Haus gerettet werden, zwei Personen wurden mit einer Drehleiter evakuiert. Anfangs waren 32 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr Wismar, der Freiwilligen Feuerwehr Altstadt und der Freiwilligen Feuerwehr Friedenshof im Einsatz. Die Zahl der Einsatzkräfte wurde dann rasch auf 70 erhöht.

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Am Sonnabend griff der Brand auch auf ein leer stehendes Nachbargebäude über. Qualm und Rauch verteilte sich in der gesamten Innenstadt. Die Feuerwehren versuchen die Feuer von oben zu löschen - sie spritzen Wasser von Dreheitern auf die brennenden Gebäude. Vier Drehleitern sind im Einsatz: Die Feuerwehr Neukloster hilft mit einem Team genau wie Grevesmühlen und Schwerin. Insgesamt waren 110 Einsatzkräfte vor Ort. Sie verhinderten auch ein Übergreifen der Flammen auf das zweite Nachbargebäude, die Deutsche Bank.

Der Schaden am ersten Haus, in dem sich ein Asia-Imbiss, ein Modegeschäft und eine Arztpraxis befand, wird derzeit auf etwa eine halbe Million Euro geschätzt. Die Bewohner des Hauses sind bei Verwandten untergekommen. Das Gebäude ist nicht bewohnbar und aufgrund der Einsturzgefahr baupolizeilich gesperrt. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Schröder Kerstin

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