SSC Palmberg Schwerin

Ehrung für SSC-Volleyballerinnen – Trainer spricht von „überragender Saison“

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD, r), empfängt die Volleyballerinnen Marie Schölzel (l), Anna Pogany (M) und Britt Bongaerts (4.v.r.), den Trainer Felix Koslowski und das Team des SSC Palmberg Schwerin vor der Staatskanzlei.

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD, r), empfängt die Volleyballerinnen Marie Schölzel (l), Anna Pogany (M) und Britt Bongaerts (4.v.r.), den Trainer Felix Koslowski und das Team des SSC Palmberg Schwerin vor der Staatskanzlei.

Schwerin. Der Traum vom Triple platzte erst im Tiebreak. Den Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin fehlten nach fünf fast ausnahmslos hochdramatischen Finalspielen ein Satzgewinn zum dritten deutschen Meistertitel in Serie.

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„Wir haben eine überragende Saison gespielt. Wir hätten es noch mit dem I-Tüpfelchen krönen können. Am Ende gibt es heute keinen Verlierer“, sagte Trainer Felix Koslowski am Samstagabend nach der 2:3 (12:25, 20:25, 25:14, 26:24, 11:15)-Niederlage im fünften Spiel der Finalserie bei Allianz MTV Stuttgart.

Schwesig: „Das war ein wahrer Krimi“

Für Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) war das Duell der beiden besten deutschen Volleyball-Teams „ein wahrer Krimi“. Es sei schade, dass es dann im entscheidenden fünften Satz knapp nicht gereicht habe, sagte sie am Sonntag bei einem Empfang der Mannschaft in der Schweriner Staatskanzlei. „Wir sind stolz auf unsere Powerfrauen vom SSC“, sagte die Ministerpräsidentin.

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Vor 2251 enthusiastischen Zuschauern in der ausverkauften Stuttgarter SCHARRena schienen die Hoffnungen der Mecklenburgerinnen auf den dritten Titel in Folge bereits nach den beiden verlorenen Auftaktabschnitten dahin. Dann aber steigerte sich die Mannschaft um Spielführerin Jennifer Geerties erheblich und erzwang noch den Tiebreak. Da aber hatten die Stuttgarterinnen, die zuvor viermal nacheinander im Finale unterlegen waren, das bessere Ende für sich.

Krystal Rivers machte den Unterschied

„Eine Spielerin hat heute den Unterschied gemacht. Das war Krystal Rivers. Sie war von uns im fünften Satz nicht mehr zu stoppen“, sagte Koslowski nach dem unglücklichen Schlussakkord. „Die schlägt über uns rüber, durch uns durch, die macht, glaube ich, 80 Prozent aller Punkte alleine“, fügte der Coach hinzu.

Genau genommen waren es 29 Zähler der US-Diagonalangreiferin, die den Schwäbinnen ihren jahrelang vergeblichen Traum vom ersten deutschen Meistertitel erfüllten. „Die ganze Serie war extrem emotional“, sagte Stuttgarts sportliche Leiterin Kim Renkema. McKenzie Adams, Landsfrau von Rivers, brachte es als beste Schwerinerin auf 19 Punkte.

Starkes Comeback in der Champions League

Das war an diesem Abend am Ende zu wenig, aber immer noch bei weitem genug, um mit der Saisonbilanz überaus zufrieden zu sein. Im Oktober vergangenen Jahres startete der deutsche Rekordmeister mit der erfolgreichen Verteidigung des Supercups.

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Danach folgte ein starkes Comeback nach fünfjähriger Pause in der Champions League, das selbst die größten Optimisten nicht erwartet hatten. Alle Heimspiele gegen internationale Spitzenteams wurden gewonnen und das Viertelfinale nur knapp verpasst. Im Februar folgte dann der Sieg im DVV-Pokal über eben jene Stuttgarterinnen, die sich nun revanchieren konnten.

Personelle Weichen sind gestellt

„Stuttgart war über die gesamte Saison hinweg ein wenig konstanter und hatte deshalb heute das Heimrecht. Und das haben sie genutzt“, befand Koslowski. Wirklich traurig wirkte der SSC-Coach, der in Personalunion auch die deutsche Nationalmannschaft führt, nicht. Warum auch. Im Herbst geht es los auf ein Neues.

Und die personellen Weichen für eine mindestens ebenso erfolgreiche Saison hat die Schweriner Chefetage schon gelegt. In Denise Hanke, McKenzie Adams, Greta Szakmáry, Beta Dumančić und Lauren Barfield haben mehrere Leistungsträgerinnen ihre Verträge bereits verlängert.

RND/dpa/Gert Glaner

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