Facebook löscht Inhalte rund um Verschwörungstheorie QAnon

Ein Trump-Anhänger hält auf einer Demonstration den Buchstaben "Q" hoch.

Ein Trump-Anhänger hält auf einer Demonstration den Buchstaben "Q" hoch.

Facebook geht erstmals gegen Inhalte mit Bezug zur rechten US-Verschwörungstheorie QAnon vor. Etliche Gruppen, Accounts und Seiten im Zusammenhang mit der Ideologie seien entfernt worden, teilte das soziale Online-Netzwerk am Dienstag mit. Die Bekanntgabe machte die Firma im Rahmen einer monatlichen Informationskampagne zu “koordiniertem unauthentischem Gebaren” auf ihren Plattformen. Damit meint Facebook Fake-Accounts, die mit dem Ziel betrieben werden, den politischen Prozess, Wahlen und das gesellschaftliche Leben zu stören.

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Fake News über “Deep State”

Die Verschwörungstheorie QAnon ist vor allem unter manchen Anhängern von US-Präsident Donald Trump verbreitet. Sie dreht sich um die haltlose Annahme, dass Trump eine geheime Kampagne gegen Feinde im sogenannten “Deep State” führe, der für eine Art Schattenregierung stehe. Der Präsident kämpfe zudem gegen einen Kinderhändlerring, der von satanischen Pädophilen und Kannibalen betrieben werde. Seit Jahren brüten Anhänger der Verschwörungstheorie über einem Knäuel aus angeblichen Hinweisen, die ein lediglich als "Q" bekannter ranghoher Regierungsbeamter im Netz gepostet haben soll.

In einem weiteren Schritt beseitigte Facebook nach eigenen Angaben Accounts mit Bezug zu VDARE, eine US-Website, die für das Posten von fremdenfeindlichen Inhalten berüchtigt ist. Entfernt wurden zudem Konten in Russland, dem Iran, Mauretanien, Myanmar und Georgien.

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RND/AP

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