Umweltkatastrophe

Fischsterben wie in der Oder auch in MV? Giftwelle im Kleinen Haff erwartet

In der Oder in Brandenburg schwimmen Tausende tote Fische. Als Ursache wird eine Verschmutzung mit einem noch unbekannten Gift angenommen. Möglicherweise handelt es sich um Quecksilber.

In der Oder in Brandenburg schwimmen Tausende tote Fische. Als Ursache wird eine Verschmutzung mit einem noch unbekannten Gift angenommen. Möglicherweise handelt es sich um Quecksilber.

Schwerin/Schwedt/Potsdam. Naturschützer sprechen von einer ökologischen Katastrophe. Das massenhafte Fischsterben in der Oder hat im Grenzgebiet zu Polen Alarmstimmung ausgelöst. Unklar blieb trotz umfangreicher Untersuchungen und Hinweisen auf Quecksilber im Wasser, woran genau die Tiere gestorben sind.

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Experten des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern erwarten, dass abhängig von Wind- und Strömungsverhältnissen die Giftwelle spätestens am Samstag MV erreicht. Betroffen sei das Kleine Haff in Vorpommern.

Stettiner Haff

Stettiner Haff

Das Umweltministerium rät dringend, auf das Fischen in diesem Gewässer zu verzichten. Auch das Baden und die Nutzung des verunreinigten Wassers sollten vermieden werden. Die Behörden vor Ort werden in den nächsten Tagen die betroffenen Gewässer überwachen und regelmäßig Proben entnehmen.

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Nach Aussagen von Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki wurde das Fischsterben offenbar durch die Einleitung von Chemie-Abfällen dort ausgelöst. „Es ist wahrscheinlich, dass eine riesige Menge an chemischen Abfällen in den Fluss gekippt wurde, und das in voller Kenntnis der Risiken und Folgen“, sagte Morawiecki gestern. Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel sprach von einer „Giftwelle“ und rechnet damit, dass die Umwelt-Folgen noch lange zu spüren sind.

Von OZ

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