Open-Air-Festival

„Fusion“-Streit: Mehrere Beschwerden bei Datenschützer eingegangen

Das Open-Air-Festival „Fusion“ in Lärz (Achivfoto)

Das Open-Air-Festival „Fusion“ in Lärz (Achivfoto)

Schwerin. Der Streit um den Polizeieinsatz zum "Fusion"-Festival in Lärz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) beschäftigt auch den Datenschutzbeauftragten Mecklenburg-Vorpommerns, Heinz Müller. In seiner Behörde seien Beschwerden dazu eingegangen, sagte Müller in Schwerin. Nähere Angaben zu den Beschwerdeführern und zum Inhalt der Schreiben machte er aber nicht. Die Beschwerden würden geprüft und vor einer Entscheidung werde auch der beschuldigten Seite Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben, betonte Müller.

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Seit Wochen schwelt zwischen den Veranstaltern des Musikfestivals sowie Polizei und Amtsverwaltung ein Streit über die Gewährleistung der Sicherheit für die erwarteten 70 000 Besucher. Umstritten ist auch die Weitergabe von alten Unterlagen der Festival-Veranstalter an die Polizeifachhochschule in Güstrow, wo diese für eine Bachelor-Arbeit genutzt worden sein sollen.

70 000 Partybesucher auf Electro-Festival „Fusion“

Rund 70 000 Gäste besuchten in den vergangenen Tagen das Electro-Festival „Fusion“ in Lärz. Die Polizei führte zahlreiche Kontrollen durch und musste 24 Autofahrern wegen Drogeneinfluss die Weiterfahrt verbieten. Ein Beitrag von Susann Ebel

Laut „Zeit“-Online waren die Schriftstücke zum Sicherheitskonzept weitergereicht worden, ohne dass personenbezogene Daten wie Namen und Telefonnummern geschwärzt wurden. Möglicherweise war das auch der Grund, den Datenschutz einzuschalten. Der Veranstalter-Verein Kulturkosmos Müritz e.V. war am Mittwoch nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen.

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Frank Pfaff / dpa

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