Lesermeinung

Leser-Debatte über Hunde am Ostseestrand: „So ein Tier gehört doch zur Famile“

Labrador Luna fühlt sich wohl am Strand in Börgerende.

Labrador Luna fühlt sich wohl am Strand in Börgerende.

Rostock. Viele Gemeinden erklären eher abgelegene Abschnitte der Ostseeküste zu Hundestränden, damit andere Strandbesucher sich nicht gestört fühlen. Hundebesitzer wünschen sich aber Strände, die für Sie und ihre vierbeinigen Begleiter besser zu erreichen sind. Außerdem kritisieren sie, dass die Hundestrände zu klein sind und oftmals steinig sind.

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Angelika Kasubke fordert neben schöneren Ostseestränden für Hunde und ihre Besitzer auch generell mehr Hundebadestellen. "Im Prinzip nichts dagegen. Aber nicht alle Hundehalter räumen das Wau-Wau AA auch weg. Und wenn Kinder etwas am Strand finden, heben sie es auch auf", meint Facebook-User Mir Ko. Er sieht das Problem mit der Sauberkeit am Strand aber auch nicht nur bei den Hundebesitzern. "Was man an einem schönen Herbsttag so am Strand findet, ist erstaunlich. Das geht von Frauenhygieneartikel über Windeln und Männerschutzartikel, Bierflaschen, Dosen, voll und leer, Münzen – leider selten über 1 Euro – und Badekleidung", berichtet er.

„Wir haben keinen Hund, aber wir gehen lieber an den Hundestrand“

Marita Klein sieht kein Problem bei der Sauberkeit an den Hundestränden. Ihrer Erfahrung nach sind diese oftmals sauberer als hundefreie Zonen. Auch Sandra Schnipp merkt an: "Wir haben keinen Hund, aber wir gehen lieber an den Hundestrand, da ist es nicht so voll und Hundekacke ist da auch nicht. Es ist einfach schön anzusehen, wie Hunde es genießen, ein Stück Freiheit zu haben."

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Mario Szostak sieht kein Probleme: "Zuerst sollten die schönsten Strände wohl den Familien zugänglich gemacht werden. Hundestrände dürfen in meinen Augen etwas abgelegener sein." Eine Aussage, die bei einigen Hundebesitzern für Unmut sorgt. "Es geht darum, dass da mit zweierlei Maß gemessen wird. Während die ,normalen' Strände bemuttert werden bis zum Gehtnichtmehr, speist man Hunde (und FKK) -Strände am absoluten Rand ab, teilweise ohne Sand (nur Steinstrand), ohne Aufsicht, ohne genügend Badestellen, ohne angepasste Zuwegung und so weiter", entgegnet Facebook-User Ndy Cloud und merkt an: "Der Hund gehört zur Familie."

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„Die Hundestrände bei uns sollten reichen“

Für Thomas Kuckenburg macht der Zustand der Hundestrände an der Ostsee einen Besuch dort unattraktiv. "Ist das an der Ostsee in Deutschland überall so? Dann fahr ich lieber nicht dorthin...", kommentiert er. Marie Saß vertritt die Ansicht, dass Hundehalter noch froh sein sollten, dass es die Hundestrände überhaupt gibt: "In Frankreich ist es in den Sommerferien teilweise gar nicht erlaubt, Hunde an den Strand mitzunehmen. Da sollten doch die Hundestrände bei uns reichen."

Manche Urlauber scheinen die Zustände auf den ausgewiesenen Hundestränden so sehr zu stören, dass sie lieber den regulären Strand mit ihren Vierbeinern besuchen, was bei anderen Strandbesuchern auf Unmut stößt: "Hier bei uns in Markgrafenheide gibt es einen Hundestrand, leider sind in den letzten Wochen immer wieder Urlauber mir ihren Hunden an den Nicht-Hunde-Strand gekommen… was wir definitiv nicht schön fanden", beschwert sich Nicole Stoltz.

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Von Finn Loose

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