Rock am Schweriner See

Juroto: Festivalbesucher trotzen Gewitter in Gallentin

Die Band "Kolari" spielte bei der 18. Auflage des Juroto-Festivals in Gallentin bei Bad Kleinen.

Die Band "Kolari" spielte bei der 18. Auflage des Juroto-Festivals in Gallentin bei Bad Kleinen.

Gallentin. Knapp 400 Besucher feierten am Freitag und Sonnabend beim „Jugend rockt für Toleranz“-Festival (Juroto) in Gallentin bei Bad Kleinen. Das sind zwar rund 150 weniger als in den vergangenen Jahren – daran könnte allerdings das Unwetter schuld sein, dass über den Ort am Schweriner See zog. Der veranstaltende Verein zieht dennoch ein positives Fazit und zeigt sich mit dem kleinen Festival zufrieden.

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„Wir hatten sehr gute Stimmung auf dem Festivalgelände, alles war friedlich und wir sind als Veranstalter zufrieden“, sagt Matthias Mischke, Vorsitzender des Juroto-Vereins. Das Unwetter, das am Sonnabend über Mecklenburg zog und zum Teil schwere Schäden verursachte, erwischte zwar auch auch das Festivalgelände. „Was wir aber total toll fanden, war, dass viele Besucher dabei geholfen haben, die Schäden durch das Gewitter schnell zu beseitigen“, berichtet Matthias Mischke.

Für etwa vier Stunden hatte es am Sonnabend auch über Gallentin am Schweriner See zum Teil stark geregnet. Als es stark gewitterte und eine große Windböe Bauzäune umwarf, musste das Festival kurzzeitig unterbrochen werden. „Es konnten aber trotzdem alle Bands spielen – nur ein bisschen kürzer, damit wir den Zeitplan einhalten konnten“, sagt Vereinsvorsitzender Matthias Mischke der OZ. Die Besucher seien ruhig geblieben und halfen, die Zäune wieder aufzurichten.

Das Wichtigste für Veranstalter und Besucher: Das Festival, das bereits zum 18. Mal am Schweriner See organisiert wurde, konnte weitergehen. So heizte unter anderem die Band “Kolari“ aus Hamburg (Foto) den etwa 400 Besuchern in Gallentin mächtig ein. Mit dabei waren außerdem „Quint and the Sharks“ aus Greifswald , „Jaxon“ aus Lübeck, „Der Wahnsinn“ aus Hamburg und „Trail of Blood“ aus Parchim sowie „Cadilläc Blood“ aus Wismar und Schwerin, „Melody of my heartbeat“ aus Hannover und „Kann Karate“ aus Berlin.

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Das Juroto-Festival wird allein von ehrenamtlichen Helfern auf die Beine gestellt. Motto ist „Toleranz“. Der Verein spricht sich vor allem für gesellschaftliche Vielfalt und gegen Gewalt, Nazis, Extremismus und Diskriminierung in jeglicher Form. Die Musikveranstaltung wird unter anderem von der Gemeinde Bad Kleinen, dem Landkreis Nordwestmecklenburg, der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest und dem Peter-Weiss-Haus in Rostock unterstützt.

Mehr zum Thema: Juroto-Festival: Mit Musik gegen Rechts am Schweriner See

Michaela Krohn / Peter Täufel

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