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Hilfsbereitschaft

Krieg gegen die Ukraine: So können Sie in MV helfen und spenden

Menschen aus der benachbarten Ukraine ruhen sich in einer Bahnhofshalle in Polen aus.

Menschen aus der benachbarten Ukraine ruhen sich in einer Bahnhofshalle in Polen aus.

Wismar/Greifswald.In Deutschland verfolgen zahlreiche Menschen den Krieg in der Ukraine in den Nachrichten und bangen mit den Ukrainerinnen und Ukrainern. Viele fühlen sich machtlos und möchten gerne helfen. Aber wie?

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Hier finden Sie einen Überblick, welche Hilfsorganisationen bereits zu Spenden aufgerufen haben, wie diese das Geld vor Ort einsetzen möchten und wo Sie in MV helfen können. Diese Liste wird ständig aktualisiert und erweitert.

Flüchtlingsrat MV

Der Flüchtlingsrat MV bittet um Spenden. Das Geld wird zum Beispiel für Lebensmittel, Dolmetschende, Fahrkosten, Raummieten, Spielzeug oder für Hygiene gebraucht.

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Spenden:

  • Flüchtlingsrat MV
  • Bank der Sozialwirtschaft
  • IBAN: DE12 1002 0500 0001 1943 02
  • BIC: BFSWDE33BER
  • Stichwort: Ukraine

Kindern Träume schenken e.V. Elmenhorst

Der Verein "Kindern Träume schenken" in Elmenhorst hilft seit Jahren Kindern aus Osteuropa. Nun kümmert er sich hauptsächlich um humanitäre Hilfe in der Ukraine und um Ukrainer, die in den Landkreis Rostock geflüchtet sind. Unter anderem geht es dabei darum, Wohnraum zu finden, die Flüchtlinge mit dem lebensnotwendigen zu versorgen, bei Amtswegen zu unterstützen und die Kinder in die Schulen zu bringen. Mehr zum Verein lesen Sie hier.

Spenden:

  • Kindern Träume schenken e.V.
  • Ostseesparkasse Rostock
  • IBAN: DE72 1305 0000 0201 1046 95

Fish e.V. in Grevesmühlen

Der Verein "Fish" in Grevesmühlen will bei der Integration der Flüchtlinge helfen. Dabei geht es um Schule, Arbeit, Kinderbetreuung. Aktuell betreut der Verein schon 150 Ukrainer in Nordwestmecklenburg. Mehr zum Verein lesen Sie hier.

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Spenden:

  • Fish e.V.
  • IBAN: DE50 100 0500 0001 8344 00

Christlicher Hilfsverein Wismar

Normalerweise arbeitet der Christliche Hilfsverein Wismar in zwei Bereichen: Zum einen unterstützt er soziale und geistlich Menschen in Albanien, zum anderen bringt er Menschen in Wismar und Umgebung zusammen. Doch nun wollen die Vereinsmitglieder auch den Betroffenen des Krieges gegen die Ukraine helfen. Mehr zum Verein lesen Sie hier.

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Spenden:

  • Christlicher Hilfsverein Wismar e.V.
  • IBAN: DE73 1405 1000 1200 0105 03
  • BIC: NOLADE21WIS
  • Stichwort: Ukraine

SIC e.V. Ukrainisch-Deutsches Kulturzentrum Schwerin

Das Ukrainisch-Deutsche Kulturzentrum in Schwerin hat ebenfalls ein Spendenkonto eingerichtet, um den betroffenen Ukrainern zu helfen. Unter anderem soll mit dem Geld die Versorgung der Ukrainer und der Transport von Gütern und Flüchtlingen bezahlt werden. Außerdem nehmen sie auch Sachspenden, wie Hygieneartikel, Kleidung oder Schulsachen für die Kinder, an.

Spenden:

  • SIČ e.V. Ukrainisch-Deutsches Kulturzentrum
  • IBAN: DE61 1001 0010 0844 5801 03
  • BIC: PBNKDEFFXXX
  • Stichwort: Spende

Wer Sachspenden in MV abgeben möchte, findet hier eine Übersicht mit Adressen.

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Caritas Mecklenburg/ Caritas international

Die Caritas Mecklenburg, die unter anderem rund um Schwerin, Rostock und Neubrandenburg vertreten ist, engagiert sich bereits seit 1999 mit einer Ukraine-Hilfe. Mit Suppenküchen in Rohatyn, Kolomyja und Burschtyn soll vor allem den von Armut betroffenen Menschen geholfen werden. Nun habe Caritas International ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Kriegsfall vorbereitet. Nicht nur in der Ostukraine, sondern auch in anderen Teilen des Landes plane man Binnenvertriebene aufzunehmen und zu versorgen, teilte die Caritas mit. Dazu werden laut dem Hilfswerk Feldküchen, Notunterkünfte sowie psychologische Unterstützung bereitgestellt. Doch die Lage sei auch für sie weiterhin unübersichtlich. Der Leiter von Caritas international, Oliver Müller, betonte, jetzt gehe es darum, alles zu tun, um eine drohende humanitäre Katastrophe in der Ukraine zu verhindern.

Die Spenden-Gelder gingen an die Partnerorganisation, die Caritas Ukraine, die vor Ort die Hilfen koordiniere. Dadurch werden nach eigenen Angaben Lebensmittel, Trinkwasser, Hygiene-Artikel, Heizmaterial und medizinische Hilfen beschafft und verteilt.

Spenden können Sie online unter diesem Link oder direkt an an die Ukraine-Hilfe der Caritas Mecklenburg.

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Spenden:

  • Caritasverband für das Erzbistum Hamburg e.V.
  • IBAN: DE19 4006 0265 0022 0804 44
  • BIC: GENODEM1DKM
  • Stichwort: Ukraine-Hilfe

Deutsches Rotes Kreuz MV

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Mecklenburg-Vorpommern sammelt über seinen Kreisverband Nordwestmecklenburg Hilfsangebote in einer Mitmachzentrale. Diese erreichen Sie unter der E-Mail mitmachzentrale@drk-nwm.de oder unter der Telefonnummer 0173 8864501. Zudem wurde ein Spendenkonto bei der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest eingerichtet.

Spenden:

  • DRK-Kreisverband Nordwestmecklenburg
  • DE46 1405 1000 1000 0303 57
  • BIC: NOLADE21WIS
  • Stichwort: Ukraine

Katapult Verlag Greifswald

Auch der Katapult Verlag in Greifswald sammelt Spenden für die Betroffenen des Krieges in der Ukraine. Mit dem Geld sollen Journalisten und Medien in dem attackierten Land unterstützt werden. "Im Krieg sind frei arbeitende Medien unfassbar wichtig. Sie berichten über das Kriegsgeschehen und klären über Völkermorde auf", heißt es dazu auf deren Website. Katapult selbst legt 10 000 Euro oben drauf.

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Spenden:

  • Katapult Verlag
  • IBAN: DE90 1505 0500 0102 0925 08
  • BIC: NOLADE21GRW
  • Stichwort: Ukraine

Nordkirche/Diakonie Katastrophenhilfe

Die "Diakonie Katastrophenhilfe" ruft ebenfalls online auf für Betroffene zu spenden. Die Nordkirche, zu der auch Gemeinden in Mecklenburg und Vorpommern gehören, zeigt sich bestürzt über den ausgebrochenen Krieg in der Ukraine. Deshalb hat sie kurzfristig 15 000 Euro für die Soforthilfe der Diakonie Katastrophenhilfe bewilligt. Damit soll Akuthilfe für die vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine ermöglicht werden. "Den Preis für diesen Krieg werden die Menschen zahlen, die vollkommen unverschuldet ihre Sicherheit und ihr Zuhause verlieren werden", erklärte die Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, Dagmar Pruin. Sobald klarer werde, wohin die Menschen in ihrer Not fliehen, werde man alles tun, um ihr Überleben zu sichern, sagte Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.

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Spenden:

  • Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
  • Evangelische Bank
  • IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
  • BIC: GENODEF1EK1
  • Stichwort: Ukraine Krise

Aktion Deutschland Hilft

"Aktion Deutschland Hilft" ist ein Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, darunter die Johanniter oder auch Malteser. Das Bündnis ruft zu Spenden für die Betroffenen des Krieges auf. Helferinnen und Helfer aus den Bündnisorganisationen stünden bereit, teilte das Bündnis am Donnerstag in Bonn mit. Der Großteil der Bündnisorganisationen von "Aktion Deutschland Hilft" ist durch eigene Länderbüros und lokale Partner bereits seit Jahren in der Ukraine mit Hilfsprogrammen vertreten.

So auch Hilfsorganisationen wie etwa der Arbeiter-Samariter-Bund, Malteser International, die Johanniter und Care. Diese stünden bereits mit ihren Länderbüros oder Partnernetzwerken im Austausch. Die humanitäre Lage werde sondiert und mögliche Nothilfeeinsätze in der Ukraine und auch in den Nachbarländern geplant. Dem Medikamentenhilfswerk Action Medeor lägen bereits Hilfeersuche von ukrainischen Krankenhäusern vor, die um Unterstützung bei der Versorgung von verletzten Soldaten und Zivilisten bitten, hieß es weiter. Das Hilfswerk habe bereits damit begonnen, erste Lieferungen für medizinische Einrichtungen in der Ukraine zusammenzustellen. Nothilfe-Teams von World Vision stünden bereit, um bei Bedarf Binnenflüchtlingen zu helfen.

Spenden:

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  • Aktion Deutschland hilft
  • IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30
  • BIC: BFSWDE33XXX
  • Stichwort: Nothilfe Ukraine
  • Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)

Save the Children

Wer speziell Kindern in der Ukraine helfen möchte, kann an die Kinderhilfsorganisation "Save the Children" spenden. "Im Falle eines Krieges sind Kinder immer Opfer und zahlen den höchsten Preis", heißt es von der Organisation. Allein in der Ostukraine hätten seit Montag mindestens 100.000 Kinder mit ihren Familien aus ihrem Zuhause fliehen müssen. "Save the Children" sei bereits seit Beginn des Konflikts in 2014 in der Ostukraine aktiv, um Kindern und ihren Familien zu helfen. Dafür seien Experten-Teams vor Ort im Einsatz, die Nahrungsmittel, medizinische Hilfe, Decken oder auch Hygiene-Artikel bereitstellten. Angesichts der aktuellen Lage wolle man die Hilfe in der Region ausweiten.

Spenden können Sie online unter diesem Link.

SOS-Kinderdörfer

Die Hilfsorganisation der SOS-Kinderdörfer hat ebenfalls ein Team vor Ort in der Ukraine. Dieses habe bereits mit Evakuierungsmaßnahmen der Kinder und dessen Pflegeeltern begonnen. Einige fanden während der Beschüsse in einem Luftschutzbunker Zuflucht, so die Organisation.

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Derzeit bereitete die Organisation Nothilfe für bis zu 15.000 Menschen vor. Spenden ermöglichten dann den Transport der Betroffenen in sichere Gebiete, ihre Unterbringung in angemieteten Unterkünften, ihre Versorgung mit Lebensmitteln, Decken, Hygieneeartikeln, medizinische Hilfe sowie psychosoziale Unterstützung nach Stress und Schock.

Spenden:

  • SOS-Kinderdörfer weltweit
  • GLS Gemeinschaftsbank
  • IBAN: DE22 4306 0967 2222 2000 00
  • Stichwort: "Humanitäre Hilfe Ukraine"

Städte und Gemeinden helfen

Mehrere Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern organisieren und sammeln lokale Hilfsangebote. So haben Boltenhagen, Ribnitz-Damgarten und Marlow eigene Spendenkonten eingerichtet:

  • Ostseebad Boltenhagen
  • Sparkasse Mecklenburg-Nordwest
  • IBAN: DE39 1405 1000 1000 0347 51
  • BIC: NOLADE21 WIS
  • Stichwort: "Hilfe Ukraine"
  • Ribnitz-Damgarten
  • IBAN: DE15 1505 0500 0530 0006 28
  • BIC: NOLADE21GRW
  • Stichwort: "Ukraine-Hilfe"
  • Marlow
  • IBAN: DE15 1505 0500 0533 0011 29
  • Stichwort: "Ukraine-Hilfe"

In Stralsund sammelt der Sozio-kulturelle Förderverein Geld, um beispielsweise Sprit für Hilfskonvois zu bezahlen oder um Kleidung und Medikamente für hier ankommende Flüchtlinge zu kaufen.

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  • Sozio-kultureller Förderverein
  • IBAN: DE80 1505 0500 0100 0520 02
  • Stichwort: "Ukraine"

Was kann ich sonst noch tun?

Derzeit löst eine Meldung zur Situation in der Ukraine die nächste ab. Darunter sind auch einige Falschmeldungen. Informieren Sie sich daher bei seriösen Quellen, um falsche Nachrichten zu der Lage nicht weiter zu verbreiten. Außerdem sind Demonstrationen und Kundgebungen eine Möglichkeit, um Anteilnahme zu zeigen. Dazu wird meist in sozialen Netzwerken wie Facebook aufgerufen.

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Doch wichtig ist derzeit auch sich selbst zu schützen. Einige Menschen reagieren sehr sensibel auf die Informationsflut und die Bilder aus der Ukraine. Für Betroffene kann es daher ratsam sein, zum eigenen Schutz auch mal etwas Abstand zum Geschehen zu nehmen.

Von RND/epd/OZ/Ann-Christin Schneider

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