DFB-Sponsor reagiert

„Respekt für diese Entscheidung“: OZ-Leser feiern den Rewe-Ausstieg beim DFB

Diese Partnerschaft ist beendet: Rewe verzichtet wegen der Fifa-Entscheidung zur „One-Love“-Armbinde auf die Kooperation mit dem Deutschen Fußball-Bund.

Diese Partnerschaft ist beendet: Rewe verzichtet wegen der Fifa-Entscheidung zur „One-Love“-Armbinde auf die Kooperation mit dem Deutschen Fußball-Bund.

Köln. Die Skandale und Schlagzeilen rund um die Fußballweltmeisterschaft in Katar gehen weiter. Die Liste ist lang: Angefangen hatte alles mit dem Protest und der Kritik an der Vergabe in das arabische Land, den Vorwürfen zu Korruption, Menschenrechtsverletzungen, Stadion-Toten.

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Zuletzt peitschte das Verbot der „One Love“-Binde die öffentliche Erregung weiter an. Und nun sorgt die Ankündigung des Kölner Handelsriesen Rewe, der wegen der Fifa-Entscheidung zur „One Love“-Armbinde ab sofort die Kooperation mit dem Deutschen Fußball-Bund beendet, für Diskussionen. Das Unternehmen wolle sich in aller Deutlichkeit von der Haltung des Weltverbands Fifa und den Äußerungen von Präsident Gianni Infantino distanzieren und werde deshalb auf seine Werberechte aus dem bestehenden Vertrag mit dem DFB insbesondere im Kontext der Weltmeisterschaft verzichten. Dafür gibt es viel Lob von Leserinnen und Lesern.

„Ich hoffe, dass weitere Unternehmen dem Beispiel folgen“

Stephan Hoffmann findet: "Sehr gut. Ich hoffe, dass weitere Unternehmen dem Beispiel folgen."

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Tobias Mohr ergänzt: "Super. Nur noch wirksamer wäre es, wenn WM-/Fifa-Sponsoren auch kündigen würden."

Respekt für die Entscheidung des Lebensmittel-Händlers zollt Roland Feiertag und fragt sich: "Mich hätte mal interessiert, was gewesen wäre, wenn die Mannschaften trotzdem mit den Armbinden aufgelaufen wären."

Leser Theodor Platte spielt darauf an, dass Rewe bereits im Oktober dem DFB mitgeteilt hatte, den langjährigen Partnerschaftsvertrag nicht weiterzuführen – damals noch ohne inhaltliche Verbindung zur Weltmeisterschaft. "Wenn man eh aussteigen wollte, hat das schon ein Geschmäckle. Eine bessere Werbung kann man nicht kriegen am Ende des Vertrages. Wenn's auch ein richtiges Zeichen ist."

Michael Borchardt findet es trotzdem: "Mega!"

Auch Reno Lehnert spricht von einer "guten Entscheidung".

„Nancy Faeser sollte in Katar die ’One Love’-Armbinde tragen“

Andreas van Laak notiert: "Es geht doch darum, dass der DFB sich seit Wochen gaaaanz weit aus dem Fenster gelehnt hat. Jetzt aber keine Eier hat, um es durchzuziehen. Mögen noch weitere Sponsoren sagen, wir stehen zu unseren Werten, und die Zusammenarbeit mit dem DFB beenden. Ich habe immer gesagt, ich schaue die WM, egal was kommt. Ich schaue mir aber keine heuchlerische Mannschaft an und sympathisiere dann lieber mit der Mannschaft des Iran, auch wenn sie keine Chance hat."

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Hermann Becker wirft ein: "Was soll dieser Tanz um das goldene Kalb, äh die Binde? Ob die bei den Spielen von der mitmachenden Nationalmannschaften getragen wird oder nicht, ist vollkommen unerheblich. Die Diskussion im Vorfeld und die Reaktion der Fifa ist das Entscheidende."

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Hulg Grög vermisst wie andere Leser vor ihm Nachahmer, zählt auf: "Da fehlen dann noch Adidas, Coca Cola und viele mehr." Apropos Adidas: Als erster Groß-Sponsor der Wüsten-WM erklärte das Unternehmen, dass es davon überzeugt sei, dass Sport offen für alle sein muss. Und: Dass die Diskussionen fortgeführt werden müssten. Die Aussage erfolgte einen Tag nach dem Wirbel um das Fifa-Verbot der "One Love"-Binde.

Doro Schütz schließlich wünscht sich: "Jetzt sollte Nancy Faeser bei ihrem Besuch in Katar die "One Love"-Armbinde tragen. Ihr hat die Fifa nichts zu sagen."

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