Flüssigerdgas

LNG-Terminals in MV: Bayern schickt Unterstützung für ehrgeizige Pläne

Die bayrische Hilfe für die LNG-Anlandung in Lubmin (Vorpommern-Greifswald) soll bis spätestens Ende des Jahres in MV eintreffen. (Symbolbild)

Die bayrische Hilfe für die LNG-Anlandung in Lubmin (Vorpommern-Greifswald) soll bis spätestens Ende des Jahres in MV eintreffen. (Symbolbild)

Schwerin. Zur Unterstützung für die Anlandung von Flüssigerdgas (LNG) sollen dem Vernehmen nach spätestens zum Jahreswechsel sechs Beamte aus Bayern in Mecklenburg-Vorpommern ihren Dienst antreten. Die Ende August von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und seiner Schweriner Amtskollegin Manuela Schwesig (SPD) vorgestellten Pläne seien „auf einem guten Weg“, sagte ein Sprecher der bayerischen Staatskanzlei der dpa in München.

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„Derzeit werden bei den angedachten sechs Stellen, die für die Abordnung nach Mecklenburg-Vorpommern bereit gestellt werden, die Vorstellungsgespräche für die Kolleginnen und Kollegen vorbereitet“, hieß es weiter. Bei den Beamten handle es sich unter anderem um Juristen und Ingenieure.

Energiekrise: ehrgeizige Ziele für LNG-Terminals ins MV

Söder und Schwesig hatten Ende August bei einer Ausfahrt vom vorpommerschen Lubmin aus auf den Greifswalder Bodden angekündigt, dass Fachleute aus Bayern bei Genehmigungsverfahren helfen sollen, um möglichst schnell LNG im Nordosten anlanden zu können.

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Das Unternehmen Deutsche Regas plant, bereits Anfang Dezember ein schwimmendes Terminal in Lubmin in Betrieb zu nehmen. Der Zeitplan gilt auch wegen noch ausstehender Genehmigungen als ehrgeizig. Nach Plänen der Bundesregierung soll in Lubmin in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres noch ein weiteres Terminal betriebsbereit sein. Auch dieses Unterfangen gilt als ehrgeizig – unter anderem, weil dazu nach jetzigem Stand noch eine Leitung durch den Bodden in die Ostsee genehmigt und gebaut werden muss. Von Lubmin aus führen Gasleitungen unter anderem über Tschechien auch nach Bayern.

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