Energiekrise

Mecklenburgische Seenplatte: Kreis erwartet 50 Prozent höhere Energiekosten

Ein Messgerät ist an einem Heizkörper angebracht.

Ein Messgerät ist an einem Heizkörper angebracht.

Neubrandenburg. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte rechnet für 2023 mit etwa vier Millionen Euro höheren Energiekosten. Das wären insgesamt 11,6 Millionen Euro und damit eine Steigerung um rund 50 Prozent gegenüber 2022, wie der Leiter des Kreisamtes für Finanzen Axel Chudy am Montag auf dem Kreistag in Neubrandenburg sagte. Damit seien Kosten für Heizung, Wasser und Strom gemeint. Der Landkreis ist mit 5500 Quadratkilometern Fläche der größte in Deutschland und hat mehrere Verwaltungsstandorte sowie Schulen, Sporthallen, Museen und ein Krankenhaus. Der Kreishaushalt umfasst 2022 insgesamt 594 Millionen Euro.

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Für künftig geringere Energiekosten und mehr Klimaschutz sollen unter anderem Erdwärme-Heizungen an Schulen in Friedland und Malchin sorgen, die saniert werden sollen. Die genauen Energiekosten sollen im Haushaltsentwurf für 2023 im Dezember auf dem Kreistag vorgestellt werden. Für das kreiseigene Busunternehmen MVVG bedeuten die stark gestiegenen Treibstoffpreise Mehrkosten von 1,5 Millionen Euro im Jahr 2022, wie Chudy erläuterte.

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Von RND/dpa

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