Kommentar

Mehr Windparks in MV geplant: Betroffene müssen entschädigt werden

Windräder drehen sich auf einem Feld im Wind.

Windräder drehen sich auf einem Feld im Wind.

Rostock. Das Ziel ist ehrgeizig: Zwei Prozent der Landesfläche in MV sollen mit Windrädern bebaut werden. So manche Landschaft wird sich in den kommenden Jahren verändern, zum Frust vieler Landbewohner. Auch wenn das abgedroschen klingt: Es bleiben keine ernsthaften Alternativen. Die Klimakatastrophe ist längst da, ihre Folgen sind sichtbar. Und sie geht nicht durch Nichtstun wieder weg.

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Die Energiekrise und Putins Krieg haben den Umstieg noch einmal beschleunigt. Die Hürden für den Bau neuer Anlagen werden gesenkt – zu Lasten von Artenschutz und Nachbarn. Umso wichtiger wird es, Betroffene zu entschädigen. Geld für Gemeinden ist sinnvoll, aber nicht genug. Besser wäre Gratis- oder Billig-Strom für alle, deren Blick aus dem Fenster sich nachteilig verändert.

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Natürlich werden solche Aktionen nie reichen, um alle mitzunehmen und umzustimmen. Das wäre unmöglich. Direkt Betroffene von Bauarbeiten, egal welcher Art, sind selten begeistert. Ganz gleich, ob es um einen Kindergarten, ein Atom-Endlager oder eine Umgehungsstraße geht. Windräder sind da keine Ausnahme. Das übergeordnete Interesse ist aber wichtiger, angesichts dessen, was auf dem Spiel steht.

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