Wismar

Neue Wismarer Grundschule wird teurer

Die 3D-Darstellung ermöglicht einen Eindruck von der inklusiven Grundschule an der Bürgermeister-Haupt-Straße mit Schulhof.

Die 3D-Darstellung ermöglicht einen Eindruck von der inklusiven Grundschule an der Bürgermeister-Haupt-Straße mit Schulhof.

Wismar. Die Gesamtkosten waren ursprünglich auf rund 7,1 Millionen Euro kalkuliert worden. Jetzt werden sie sich laut Gebäudemanagement der Stadt auf 9,4 Millionen Euro erhöhen.

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Die Grundlage der Kostenschätzung bildeten seinerzeit statistische Kennwerte für Schulneubauten des Baukosteninformationszentrums aus dem Jahr 2016. Denn das Land Mecklenburg-Vorpommern verfügt derzeit nicht über eine gesetzlich gültige Schulbaurichtlinie, nach der die Stadt den nötigen Flächenumfang für die neue Schule hätte bestimmen können, begründet Roland Hollstein vom Gebäudemanagement.

Deshalb wurde ein erstes Raumprogramm auf Grundlage des Neubaus der Rudolf-Tarnow-Grundschule am Kagenmarkt sowie der prognostizierten Schülerentwicklung für die Jahre 2017 bis 2020 erstellt. Danach ergab sich eine Bruttogrundfläche von 3320 Quadratmetern.

Inzwischen sei das Schulkonzept konkretisiert und das Neubauvorhaben auf eine inklusive volle Halbtagsschule mit spezifischer Kompetenz ausgerichtet worden. Auch der neu erstellte Kriterienkatalog des Bildungsministeriums für Schulen mit spezifischer Kompetenz wurde in der Planung berücksichtigt. Im Ergebnis werden rund 400 Quadratmeter mehr Bruttogrundfläche benötigt. Zudem wird die technische Ausstattung, die für die inklusive Schule gebraucht wird, erweitert.

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Auch die Außenanlagen wurden laut Hollstein komplett überplant. Grund dafür ist, dass die Parkplatzsanierung weit aufwändiger sein wird, als zunächst angenommen.

In der Summe macht die Planung eine Anpassung um rund 2,3 Millionen Euro notwendig. Derzeit wird das Projekt vom Landesbetrieb für Bau und Liegenschaften geprüft. Der Bauantrag liegt beim hiesigen Bauamt.

Nach derzeitiger Planung soll die Grundschule im Juni 2020 fertiggestellt sein. Deshalb werden die Schüler weiter in der Grundschule am Friedenshof unterrichtet. Die zusätzlich benötigten Räume sollen in Containern bereitgestellt werden. Sie werden nahe der Grundschule am Friedenshof errichtet.Der Bildungsausschuss empfiehlt der Bürgerschaft einstimmig, die Beschlussvorlage der Verwaltung anzunehmen.

Haike Werfel

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