Innenministerium

Protest gegen Energiepolitik: Zahl der Demonstranten in MV binnen einer Woche verdoppelt

19.09.2022, Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin: Demonstranten ziehen bei einer Protestaktion gegen die Energiepolitik des Bundes und gegen die Sanktionen gegen Russland an der Staatskanzlei vorbei. Foto: Jens Büttner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

19.09.2022, Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin: Demonstranten ziehen bei einer Protestaktion gegen die Energiepolitik des Bundes und gegen die Sanktionen gegen Russland an der Staatskanzlei vorbei. Foto: Jens Büttner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Schwerin. Die Polizei hat die Demonstrationen zu Inflation und Energieknappheit am Montagabend in Mecklenburg-Vorpommern mit 413 Polizisten begleitet. Bei den landesweit 24 Demonstrationen seien rund 12.700 Teilnehmer gewesen und damit etwa doppelt so viele wie eine Woche zuvor bei damals 19 Versammlungen, teilte das Innenministerium am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Alle Demos seien friedlich verlaufen.

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Wie sich die Anzahl der Versammlungen und Teilnehmer weiter entwickeln werde, lasse sich gegenwärtig nicht abschätzen, hieß es weiter aus dem Ministerium. „Die Polizeibehörden stehen mit den örtlich zuständigen Versammlungsbehörden im engen Austausch, um entsprechende Erkenntnisse über künftige Versammlungslagen gewinnen und sich auf die Einsätze vorbereiten zu können.“ Derzeitig lägen der Landespolizei keine Erkenntnisse vor, wonach künftig von unfriedlichen Verläufen oder erhöhtem Aggressionspotenzial ausgegangen werden müsste.

Distanz zu Gewalt, Rassismus und Antisemitismus nötig

Innenminister Christian Pegel (SPD) betonte: „Dass die Menschen in unserer Republik auf die Straße gehen können, um für oder gegen Dinge, die sie bewegen, friedlich zu protestieren, ist eine der größten Errungenschaften unserer Demokratie und ausdrücklich gewünscht.“

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Die Betonung liege dabei auf friedlich. Gewalt, Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus seien es nicht. Der Minister appellierte an die Bürger: „Distanzieren Sie sich deshalb bitte sehr klar davon, sollten sie Ihnen bei Demonstrationen, an denen Sie teilnehmen, begegnen.“

Von RND/dpa

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