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Millionen für Restauration

Sanierungsarbeiten am Güstrower Schloss starten

Ein Baustellenschild hängt an einem Zaun vor dem Schloss. Nach monatelangen Vorbereitungen beginnen im September die Sanierungsarbeiten an dem Gebäudekomplex.

Ein Baustellenschild hängt an einem Zaun vor dem Schloss. Nach monatelangen Vorbereitungen beginnen im September die Sanierungsarbeiten an dem Gebäudekomplex.

Güstrow.Nach monatelangen Vorbereitungen beginnen im September die Sanierungsarbeiten am Güstrower Schloss. „Das Schloss braucht eine umfassende Schönheitskur“, sagte Finanzminister Reinhard Meyer (SPD) am Dienstag. Da Arbeiten in verschiedenen Abschnitten notwendig seien, zögen sich die Baumaßnahmen mehrere Jahre hin. Aktuell rechne die Bauverwaltung mit einer Fertigstellung der Arbeiten bis zum Jahr 2023. Meyer ging von Kosten in Höhe von rund 28 Millionen Euro aus, die EU beteilige sich daran.

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Bedeutender Renaissance-Bau aus dem 16. Jahrhundert

Das Schloss Güstrow aus dem 16. Jahrhundert gilt als einer der bedeutendsten Renaissance-Bauten Norddeutschlands. Die jüngste große Sanierung liegt Jahrzehnte zurück. „Das Dach ist undicht, es gibt Abplatzungen an der Fassade, die Fenster sind zum Teil zerstört, die Elektroanlagen veraltet“, gab Meyer einen Einblick in die Mängelliste. Die ehemalige Burganlage soll auch barrierefrei werden.

Schloss bis Mitte 2020 verhüllt

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Wegen der langen Bauzeit werde das Wahrzeichen der Barlachstadt von Mitte 2020 an verhüllt und optisch aufgewertet. Dazu werden die Gerüstplanen mit einer fotografischen Darstellung der Schlossfassaden bedruckt, wie der Minister ankündigte. Da die Flure mit den Ausstellungen nicht zugänglich sein werden, soll eine kleine Sonderausstellung in der Großen Hofstube im Erdgeschoß eingerichtet werden.

Mehr zum Thema: NS-Parolen an Güstrower Schloss gesprüht

Von Joachim Mangler

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