Anträge wegen Impfschäden

107 Personen in MV vermuten Schäden durch die Corona-Impfung

Die Schutzimpfung ist eines der wirksamsten Mittel gegen eine schwere Corona-Erkrankung.

Die Schutzimpfung ist eines der wirksamsten Mittel gegen eine schwere Corona-Erkrankung.

Schwerin. Wegen vermuteter Corona-Impfschäden sind in Mecklenburg-Vorpommern bislang 107 Anträge auf Entschädigung gestellt worden. Davon sei ein Antrag bewilligt worden, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Schwerin der Deutschen Presse-Agentur. Weitere 17 wurden demnach abgelehnt.

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Sechs der Anträge hätten sich erledigt, weil entweder der Antrag zurückgenommen oder der Fall an ein anderes Bundesland abgegeben wurde, da die Impfung dort stattgefunden hatte. „Alle anderen Anträge befinden sich in der Bearbeitung“, so der Sprecher.

107 Anträge nach 3,4 Millionen Impfungen in MV

Wer meint, einen über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schaden durch eine Corona-Impfung erlitten zu haben, kann einen Antrag auf Entschädigung beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) stellen. Das Formular ist auf der Internetseite des Amtes zu finden, man kann aber auch telefonisch, per Post oder E-Mail Kontakt aufnehmen.

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Seit Beginn der Corona-Impfungen Anfang 2021 sind allein in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 3,4 Millionen Spritzen gegeben worden. Derzeit wird mit Blick auf Herbst und Winter älteren und vorerkrankten Menschen eine zweite Auffrischungsimpfung empfohlen. Die Impfungen sollen Schutz vor einem schweren Covid-19-Krankheitsverlauf bieten. Eine Ansteckung verhindern sie nicht.

Von RND/dpa

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