Wohnen und Gewerbe

Wismar: Gebiet Lübsche Burg wird weiter entwickelt

An der Lübschen Burg werden Flächen für ein Mischgebiet mit unterschiedlichen Nutzungen veräußert.

An der Lübschen Burg werden Flächen für ein Mischgebiet mit unterschiedlichen Nutzungen veräußert.

Wismar. Alle 80 Eigenheimgrundstücke – zwischen 434 und 1260 Quadratmeter groß – sind im neuen Wohngebiet an der Lübschen Burg Ost verkauft. Die ersten Häuser stehen. Jetzt soll das insgesamt 106700 Quadratmeter große Gebiet weiter entwickelt werden.

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Nach Angaben der W&N Immobilien-Gruppe stehen derzeit insgesamt zwölf Grundstücke auf fünf Bauflächen zum Verkauf. Die ersten Baufelder im 17700 Quadratmeter großen Mischgebiet werden veräußert. Teilbereiche sehen verschiedene Formen des Wohnens vor, etwa für Familien, Senioren oder Studenten. Weitere Flächen sind für Büro- und Gewerbenutzung.

Die Durchmischung soll sich in der Aufteilung der geplanten Gebäude widerspiegeln, zum Beispiel durch Büro- oder Praxisflächen im Erdgeschoss von Wohn- und Apartmenthäusern. Alternativ sind in Parterre-Lagen auch Seniorenwohnungen oder gesellschaftliche Einrichtungen wie Kindergärten oder Pflegestationen denkbar. Es sind aber auch Gebäude mit ausschließlich Büros oder gewerblichen Nutzungen geplant.

Die Flächen der Parzellen liegen zwischen 1500 und 4200 Quadratmetern und können auch zusammenlegt werden. „Entscheidend für das Mischgebiet ist, dass die Investoren ein erfolgversprechendes Nutzungskonzept für eine ‚gesunde‘ Durchmischung vorlegen“, so Knud Wilden, Geschäftsführer der W&N Immobilien-Gruppe, die die Entwicklung des Areals mit verschiedenen Investoren koordiniert.

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Bürgermeister Thomas Beyer (SPD): „Hier soll ein neuer, attraktiver Stadtteil von Wismar entstehen und so den bereits vorhandenen vielfältigen Wohnungsmarkt zusätzlich bereichern. Wir freuen uns über passende Projektentwicklungen von Akteuren aus der Bau- und Immobilienwirtschaft.“

Ein aufwendiges Bieterverfahren ist für den Erwerb der neuen Baugrundstücke nicht erforderlich, allerdings muss das vorgesehene Projekt dem Bebauungsplan entsprechen.

Die Straßen im Neubaugebiet Lübsche Burg Ost heißen Zum Festplatz, Alexander-Behm-, Nicolaus-Dierling- und Ernst-Alban- Straße. Für die drei Wissenschaftler als Namensgeber gab die Nähe zum Technischen Landesmuseum den Ausschlag. Sie haben in Mecklenburg-Vorpommern gewirkt und ihre Arbeiten sind im Phantechnikum zu sehen.

Heiko Hoffmann

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