Brandenburg

Zuchtstute nach Angriff schwer verletzt: Polizei sucht Täter

Am Sonntag haben Unbekannte einem Zuchtpferd in Brandenburg eine Schnittwunde zugefügt. Die Polizei ermittelt. (Symbolfoto)

Am Sonntag haben Unbekannte einem Zuchtpferd in Brandenburg eine Schnittwunde zugefügt. Die Polizei ermittelt. (Symbolfoto)

Häsen. Nach einem Angriff auf ein Zuchtpferd in Brandenburg an der Grenze zu MV sucht die Polizei nach Tatverdächtigen. Wie eine Polizeisprecherin in Neuruppin erklärte, haben die Besitzer der Zuchttiere am Montag Anzeige erstattet.

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Die Stute weidete am Wochenende mit drei Zuchttieren auf einer Wiese bei Häsen, das zur Gemeinde Löwenberger Land (Oberhavel) gehört, wie der Besitzer der Tiere, Frank Krückel, sagte. Er hatte das Pferd am Sonntag mit einer etwa 70 Zentimeter langen Schnittwunde am Bauch gefunden.

„Wir haben keine Erklärung dafür“, sagte Krückel. Das Tier wurde in einer Tierklinik notoperiert und es soll ihm inzwischen wieder gut gehen. Tierärzte vermuten, dass ein Unbekannter dem Pferd die Schnittwunde mit einem scharfen Werkzeug beigebracht hat.

Tier ist rund 10 000 Euro wert

Man habe alles abgesucht, aber nichts gefunden, woran sich das braune Pferd verletzt haben könnte, sagte Krückel. Auch ein Schnittwerkzeug wurde bisher nicht gefunden. Die Holsteiner-Stute habe in der äußeren Teilkoppel der Wiese gestanden, wo es auch Unterstände gebe, schilderte der Besitzer. Die Wiese liegt etwa 200 Meter abseits des Hofes mit Reitstall.

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„Wir werden jetzt nachts Streife gehen und zusätzlich Kameras installieren“, kündigte der erfahrene Reiter und Züchter an. Krückel ist unter anderem mehrfacher Landesmeister Brandenburgs im Springreiten und betreibt seit 16 Jahren einen Ausbildungsstall mit 25 bis 30 Zuchttieren.

Den Wert des Zuchttieres gab die Polizei mit etwa 10 000 Euro an. Es werde wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre hatte es mehrere solcher Fälle in der Region Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gegeben.

Winfried Wagner / dpa

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