Newsletter „Das Stream-Team“

Die Streamingtipps für Juni: Das „Haus des Geldes“ kehrt zurück

Bei Netflix geht das „Haus des Geldes“ in eine neue Runde.

Bei Netflix geht das „Haus des Geldes“ in eine neue Runde.

Liebe Leserinnen und Leser,

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würden Sie gern mal wieder lachen? So befreit und glücklich, ohne dass die Gedanken abschweifen zu den Krisen und Tragödien unserer Tage? Wir wären nicht das Stream-Team, wenn wir nicht ein paar Tipps zur Ablenkung parat hätten.

„The Pentaverate“ auf Netflix böte sich an – das ist lupenreiner Klamauk von Mike „Austin Powers“ Myers mit Seitenhieben auf die amerikanische Gesellschaft. Es geht um einen Geheimbund und ist etwas für Freunde von „Die nackte Kanone“ und „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“. Kleines Manko: Bei Geheimbünden denkt man ja schnell auch an Aluhüte, „Querdenker“, seltsame junge Frauen, die sich fühlen wie Sophie Scholl, Impfverweigerung, die endlose Pandemie. Okay, wir haben ja noch andere Tipps.

„Resident Alien“ zum Beispiel. Die Serie ist jüngst bei Sky in die zweite Staffel gegangen. Und Alan Tudyk ist wirklich hinreißend als Außerirdischer, der Menschengestalt annimmt, sich aber alles Menschliche erst draufschaffen muss. Englisch lernt er in einer einsamen Bergseehütte von alten „Law & Order“-Folgen und wenn er an jeden Satz, den er sagt, zwei Töne der Backgroundmusik hängt (in alten Fernsehserien folgt auf Schlüsselsätze immer ein solcher Soundeffekt), dann grinst man breiter als ein Honigkuchenpferd.

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Leider ist das Alien, dessen Name wie Pfffft klingt, also wie das Geräusch eines Luftballons, der durch die Lasche Luft ablässt, mit der Mission unterwegs, die Menschheit auszulöschen. Also auch nicht ganz das Richtige für eine Runde Eskapismus.

Um Weltflucht zu erreichen (und zwar – versprochen – im Handumdrehen) empfehlen wir daher die bisher zwei Staffeln „Ted Lasso“ auf Apple TV+. Da heuert die von ihrem promisken Gatten verlassene Chefin Rebecca des britischen Premiere-League-Clubs AFC Richmond ein amerikanisches College-Football-Trainerteam an, damit diese beiden vermeintlichen Nulpen, die noch nicht mal wissen, was Abseits ist, den Lieblingsbesitz des Ex schnurstracks zum Abstieg führen.

Und was haben die Streaminganbieter sonst noch zu bieten? Die Tipps für den Monat Juni lesen Sie nun wieder in unserem Newsletter. Viel Spaß beim Zuschauen wünscht Ihr Stream-Team: Lena Obschinsky, Matthias Halbig, Matthias Schwarzer und Imre Grimm.

 

Worauf wir uns freuen

Willkommen bei den Maschinen – „Westworld“ geht in die vierte Staffel

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Nein, um in „Westworld“, dieses große Epos über künstliche Intelligenz, die Menschlichkeit der Maschine und ihren Aufstand gegen ihre wenig empathischen Schöpfer einzutauchen, reicht kein kurzes Rekapitulieren der ersten drei Staffeln. Wer nicht drin ist, für den gibt es keine Abkürzungen. Wer aber alles bisher gesehen hat, freut sich auf den Fortgang wie auf kaum eine andere Serie in 2022.

Der Trailer von Staffel vier verspricht ein Wiedersehen unter anderem mit Ed Harris, Thandiwe Newton und sogar mit Evan Rachel Wood. Mag sich für HBO die Hoffnung nicht ganz erfüllt haben, dass hier die Überserie kommt, die ihr „Game of Thrones“ in popkultureller Wirkung und Zuschauerzahlen ablösen könnte, so ist „Westworld“ doch ein Aushängeschild für ein Fernsehen, wie es früher nie möglich gewesen wäre – ganz großes Kino mitten im Wohnzimmer.

„Westworld“, Staffel 4, acht Episoden, von Jonathan Nolan und Lisa Joy, mit Thandiwe Newton, Ed Harris, Jeffrey Wright, Tessa Thompson, Luke Hemsworth, Evan Rachel Wood (ab 27. Juni bei Sky)

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Teeniegirl mit Superkräften – „Ms. Marvel“ legt bei Disney+ los

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Die junge Kamala aus Jersey City träumt sich immer wieder aus ihrer drögen Welt. Sie ist nicht das coole Mädchen in der Stadt. Etwas übergewichtig und „weird“ in ihrer Begeisterung für Leute mit Superkräften, bekommt sie in der Schule Spott und Schelte ab. Sie trägt Helden-T-Shirts, sie schreibt allen Ernstes Fan Fiction über Captain Marvel und seine Freunde. In ihrem Kopf tut sich ein weiteres Marvel Universum auf. Ehrlich, Kamala! Werd erwachsen!

Wird sie nicht – stattdessen wird sie durch eine rätselhafte Wolke Marvels erste muslimische Superheldin. Teenager, ihre Selbstzweifel und übermenschliche Kräfte, das geht gut zusammen, seit Peter Parker von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde und sich in der Folge an klebrigen Fäden durch den lianenfreien Großstadtdschungel schwang. Iman Vellani spielt Kamala/Ms. Marvel mit feinem Underdogcharme und die Marvels packen ihre zeitreisenfähige radikalpolymorphe Serienchefin im Trailer in eine reizvolle Comicästhetik. Tja, es ist wie immer seit „WandaVision“: Wir können‘s kaum erwarten.

„Ms. Marvel“, sechs Episoden, von Bisha K. Ali, mit Iman Vellani, Alysia Reiner, Matt Lintz, Anjali Bhimani, Farhan Akhtar (ab 8. Juni bei Disney+)

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Auf dem Weg zur Königin – Alicia von Rittberg in „Becoming Elizabeth“

Elisabeth I. von England (1533-1603) fasziniert ohne Ende. Cate Blanchett sah in Shekhar Kapurs „Elizabeth I. – Das Goldene Königreich“ auf ihrem überirdisch schönen Schimmel in silberfarbener Rüstung aus wie eine Elbenfürstin. Und hatte man sich erst einmal an die brillanten, indes bühnenartigen Monologe von Tom Hoopers „Elizabeth I.“ gewöhnt, fühlte man sich im höfischen Intrigennetz um Helen Mirrens altjüngferlicher Herrscherin pudelwohl. Von Sarah Bernhardt über Bette Davis und Judi Dench bis Margot Robbie – sie alle verkörperten eindrucksvoll die Gloriana.

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Anya Reiss‘ Serie „Becoming Elizabeth“ widmet sich – ähnlich wie George Sidneys „Die Thronfolgerin“ (1953) – der Königin, bevor sie Königin wurde. Die deutsche Schauspielerin Alicia von Rittberg („Jugend ohne Gott“, „Charité“) spielt den harten Weg von der Fremd- zur Selbstbestimmten in einer Männerwelt. Und das Kameratrio Adolpho Veloso, Lukasz Gutt und Tony Miller liefert dazu Bilder, die mühelos auch auf der großen Leinwand bestehen könnten.

„Becoming Elizabeth“, acht Episoden, von Anya Reiss, mit Alicia von Rittberg, Oliver Zetterström, Tom Cullen, Bella Ramsey, Romola Garai (ab 12. Juni bei Starzplay)

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Fast vergessene Geschichte – Der Film „Plan A“ erzählt von einer Gruppe jüdischer Rächer

Rache heißt auf hebräisch Nakam. So nannte sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine Gruppe von jüdischen Holocaustüberlebenden, die Vergeltung für den Völkermord üben wollte. Erst wollte Nakam nur die Angeklagten der Nürnberger Prozesse liquidieren, dann wurde „Massenrache“ geplant – Plan A sah vor, in deutschen Städten das Trinkwasser zu vergiften, Plan B das Brot Zehntausender in Nürnberg internierter SS-Männer und Nazi-Funktionäre mit Arsen zu bestreichen. Über die Großbäckereiaktion berichtete 1946 sogar die „New York Times“, heute ist sie vergessen und kaum jemand weiß noch Nakam.

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Die Frage nach der Moral beantworteten Nakam-Leute damals mit dem „Recht auf Rache“. Der israelisch-deutsche Film „Plan A – Was würdest du tun?“ basiert auf den Geschehnissen von damals, erinnert an den Untergrundkampf der Frauen und Männer, ihren Zorn, ihren Schmerz und ihre Verlorenheit. August Diehl und Sylvia Hoeks spielen die Hauptrollen in einer spannenden Geschichtsstunde, in der gefragt wird, ob Gegengewalt Befreiung schenkt oder nur neuen Hass schürt.

„Plan A – Was würdest du tun?“, Film, 110 Minuten, Regie: Doron und Yoav Paz, mit August Diehl, Sylvia Hoeks, Michael Aloni, Nikolai Kinski, Barbara Bauer (ab 10. Juni bei Sky)

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„The Midwich Cuckoos“ – Bei Sky gelangen Kinder an die Macht

62 Jahre alt, doch unter dem Staub des vielen Bla-bla, mit dem man dem Film 1960 auf die wissenschaftlichen Sprünge helfen wollte, glimmt ein exzellenter Thriller um eine Invasion Außerirdischer. In Wolf Rillas „Das Dorf der Verdammten“ wurden alle Frauen einer Gemeinde zeitgleich schwanger, die blonden Kinder glichen Engeln, wenden aber übermenschliche Kräfte gegen jeden an, der ihrem Willen Widerstand entgegensetzt. Kinder an die Macht? Öh – nein, danke!

Das gilt auch für die Neuverfilmung, die die Ereignisse der Romanvorlage „Kuckuckskinder“ (1957) von John Wyndham in die Gegenwart verlegt. Die Fragen, die die Serie „The Midwich Cuckoos“ aufwirft, sind dabei äußerst gegenwärtig: es geht unter anderem um Vergewaltigung, Recht auf Abtreibung und um genetische Experimente. Und weil das Remake aus der Feder von „The Night Manager“- Macher David Farr kommt, gibt es erst mal einen Sack Vorschusslorbeeren.

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„The Midwich Cuckoos“, Serie, acht Episoden, von David Farr, mit Keeley Hawes, Max Beesley, Aisling Loftus, Ukweli Roach, Synnove Karlsen (ab 16. Juni bei Sky)

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Andere Zeiten, andere Schulsitten – Netflix‘ „The Umbrella Academy“ geht in die dritte Runde

Und gleich noch so eine mysteriöse Geburtengeschichte samt ihren Folgen. 43 Frauen wussten in der Mythologie der Serie „The Umbrella Academy“ bis kurz vor der Niederkunft anno 1989 nichts von ihrer Schwangerschaft. Die Kinder kamen mit besonderen, zum Teil haarsträubenden Kräften zur Welt, der hyperreiche Industrielle Sir Reginald Hargreeves adoptierte sieben von ihnen, gründete die serientitelgebende Akademie und zog die Jungakademiker zu Helden heran, die als Erwachsene notgedrungen wieder zusammenkommen.

Die Welt haben die Umbrellas schon mal gerettet, nachdem sie am Beinahe-Untergang selbst Schuld trugen. Dadurch wurde eine neue Zeitlinie geschaffen und im anderen 2019 existiert eine nicht ganz so muckelige „Sparrow Academy“ mit nicht ganz so netten Leuten, einem kaum noch geisterhaften Ben (Justin H. Min) und einem gruseligen Würfel, der auf den Namen Christopher hört. Und nachdem Hauptdarstellerin Ellen Page sich als transgender Person offenbarte und sich seither Elliot Page nennt, wurde er auch in der Verfilmung der Dark-Horse-Comics von Vanya (benannt nach der russischen Wasserstoffbombe) zu Viktor.

„The Umbrella Academy, Staffel 3, zehn Episoden, von Steve Blackman und Jeremy Slater, mit Elliot Page, Tom Hopper, David Castaneda, Emmy Raver-Lampman, Justin H. Min, Colm Feore (ab 22. Juni bei Netflix)

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Als plötzlich alles anders war – Teenieromanze „The Summer I Turned Pretty“

Dass er sie früher mit Brille lieber mochte, sagt der attraktive Junge zu Isabel (Lola Tung) beim Wiedersehen. Komplimente gehen komplett anders, aber das sagen Jungs halt so, wenn sie eigentlich innerlich aus den Latschen gekippt sind, weil die Kindheitsspielgefährtin in diesem Sommer voll bezaubernd aussieht statt kumpelhaft unscheinbar wie in den Sommern zuvor. Dass sie hübsch ist und umworben wird, macht Isabel Spaß und Angst zugleich. „The Summer I Turned Pretty“ ist eine Coming-of-Age-Serie nach dem gleichnamigen Buch von Jenny Han.

Und das ist eine Art Gütesiegel für das qualitativ oft dürftige Genre Teenieromanze. Han hat schließlich „To All the Boys I‘ve Loved before“ geschrieben, eine Romantrilogie, die sich bei Netflix in drei charmante Teenieromanzen in Spielfilmlänge verwandelte (eine Serie mit Kitty, der Schwester von Filmheldin Lara Jean, ist im Werden).

„The Summer I Turned Pretty“, erste Staffel, acht Episoden, Regie: Erica Dunton, mit Lola Tung, Gavin Casalegno, Christopher Briney, Kelsey Rose Healey (ab 17. Juni bei Amazon Prime Video)

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Weil das Leben mehr ist als ein Fest – „Cha Cha Real Smooth“ bei Apple TV+

Die Zukunft ist ein unentdecktes Land (mit dieser Weisheit besiegelte Klingonenkanzler Gorkon im sechsten „Star Trek“-Film den Frieden mit der Föderation und zitierte nicht ganz korrekt aus Shakespeares „Hamlet“). Manche Menschen fürchten genau dieses Land – der 22-jährige Andrew etwa sitzt nach dem College ziellos bei den Eltern in New Jersey fest. Was er kann: Bar-Mitzwa-Feiern zum Glitzern bringen. Cooper Raiffs („Shithouse“) beim Sundance Filmfest im Januar gefeierte Dramedy „Cha Cha Real Smooth“ erzählt von einem Partymacher, der erwachsen wird, als er sich auf einem seiner Feste mit der schönen Domino und ihrer autistischen Tochter Lola anfreundet.

Nein, das hier ist keiner von den schrillen, aufgetakelten und rabiat unlustigen Partykomödien Hollywoods. Raiff, der auch das Drehbuch schrieb und die Hauptrolle spielt, hat vielmehr eine anrührende Coming-of-age-late-Geschichte mit einer ebenfalls zauberhaften Lovestory verquickt. Klingt erstmal alles nach 1001 Déjà-vu. Und doch fühlt sich der Film an wie eine wunderbare Umarmung.

„Cha Cha Real Smooth“, Film, 107 Minuten, von Cooper Raiff, mit Cooper Raiff, Dakota Johnson, Evan Assante, Vanessa Burghardt, Leslie Mann (ab 17. Juni bei Apple TV+)

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Neue Münzen braucht das Land – In „Haus des Geldes: Korea“ sind Räuber hinter ihnen her

Es ist unter kommerziellen Gesichtspunkten nur folgerichtig, wenn der Netflix-Serienüberhit „Haus des Geldes“ jetzt auch seine Korea-Version bekommt. Schließlich regiert seit dem Überraschungserfolg mit der Tödliche-Spiele-Serie „Squid Game“ der K‑Pop auch die Serienwelt. Doppelter Big Mac also. Vorstellbar wären auch „Ozark – Korea“ oder „Orange Is the New Korean Black“ oder „Stranger Korean Things“. Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist.

Jetzt also das coole, achtköpfige Bankräuberteam/Fernost mit den Städtenamenpseudonymen. Die Ähnlichkeit mit der Mutterserie ist gegeben, auch wenn die Großräuber andere Masken aufsetzen und einen anderen Coup planen. Welcher das ist? Nun, sie wollen neu geprägte Münzen stehlen, die geprägt wurden, weil die Wiedervereinigung Koreas kurz bevorsteht. Ja, ist denn das Science-Fiction?

„Haus des Geldes: Korea“, erste Staffel, von Ryu Yong-jae, mit Park Hae-soo, Jon Jong-seo, Lee Hyun-woo Yoo Ji-tae, Lee Si-woo (ab 24. Juni bei Netflix)

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Was wir gesehen haben

Kommt hier jemand lebend raus? Die letzten Episoden von „Ozark“

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Die Familie Byrde will zurück in ein Leben ohne Drogenmafia und Mama Wendy kämpft den Kampf ihres Lebens. Mit den letzten sieben Folgen der vierten Staffel endet „Ozark“ – eine der besten Netflix-Produktionen. Bis zum Schluss wird man mit Überraschungen in Atem gehalten – nicht mit allen ist man einverstanden. Unsere Kritik.

Der Film „The Colour Room“ mit „Bridgerton“-Star Phoebe Dynevor

Clarice Cliff (Phoebe Dynevor) in „The Colour Room“.

Clarice Cliff (Phoebe Dynevor) in „The Colour Room“.

Clarice Cliff aus Stoke-on-Trent stieg vor 100 Jahren von einer einfachen Arbeiterin zum Art-déco-Star auf. Das Biopic „The Colour Room“ (Sky) erzählt ihre Geschichte – wie sie in die Männerdomäne der Teller- und Tassendesigner vordrang. Und man kann gar nicht anders, als sich vom liebreizenden „Bridgerton“-Star Phoebe Dynevor erobert zu fühlen. Matthias Halbig hat reingeschaut.

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Bill Skarsgard in „Clark“ – der Clown aus „Es“ als smarter Gangster

Ein Rekordkrimineller zwischen Zelle, Familie und Banküberfall – Bill Skarsgard ist in der rasanten Miniserie „Clark“ (Netflix) sexy und witzig als Schwedens berühmtester Bankräuber. Das ist überaus amüsant, auch wenn es mit der Wirklichkeit nicht allzu viel zu tun hat. Unsere Kritik.

Schickeriaserie „Herzogpark“: vier Frauen und ein Todesfall

In der Schickeriaserie „Herzogpark“ tun sich vier Frauen zusammen, um die Pläne eines Baulöwen zu verhindern. Angesichts der Kunstfiguren in der Serie drängt sich die Frage auf, was Helmut Dietl aus dem Stoff gemacht hätte. Jan Freitag hat reingeschaut.

„Die Schlange von Essex“: So ist die neue bei Apple TV+-Serie

Ist es nur Einbildung oder schwimmt da tatsächlich ein Monster im Blackwater River? Die Miniserie „Die Schlange von Essex“ (Apple TV+) erzählt vom Zusammentreffen von Glaube, Aberglaube und Wissenschaft im England von Queen Victoria. Um dann eine ganz andere Richtung einzuschlagen. Matthias Halbig hat reingeschaut.

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„The Lincoln Lawyer“ bei Netflix: So ist die neue Thrillerserie von David E. Kelley

Manuel Garcia-Rulfo als Mickey Haller und Krista Warner als Hayley in der Netflix-Serie „The Lincoln Lawyer“.

Manuel Garcia-Rulfo als Mickey Haller und Krista Warner als Hayley in der Netflix-Serie „The Lincoln Lawyer“.

Nach einer Lebenskrise kehrt der „Lincoln Lawyer“ (Netflix) in seinen Beruf zurück. Manuel García-Rulfo begibt sich für Serienmeister David E. Kelley direkt in den Gerichtssaal und improvisiert. Am coolsten ist am Helden aus der Feder von „Bosch“-Autor Michael Connelly allerdings ein extravagantes „Accessoire“. Unsere Rezension.

„Firebird“ startet am Idahobit: So ist der Film über schwule Liebe zu Sowjetzeiten

Schwul sein war in Zeiten der Sowjetunion strafbar – der estnische Regisseur Peeter Rebane erzählt in seinem Film „Firebird“ die Geschichte der Liebe zweier Männer im Kalten Krieg. Ein Film, der sich auch gegen die neue russische Homophobie wendet. Hier lesen Sie unsere Kritik.

„Die Frau des Zeitreisenden“: Romantische Sci‑Fi‑Serie mit „Game of Thrones“-Star Rose Leslie

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Die Liebe von Clare ist immer auf Zeit – denn Clare ist die Frau des Zeitreisenden Henry. Bei Sky verliebt sich auch der Zuschauer oder die Zuschauerin derzeit in das von Rose Leslie und Theo James gespielte Traumpaar. Wer selbst mal eine kleine, schöne Auszeit nehmen möchte, sollte diese Serie eher märchenhaft denn als Science Fiction nehmen. Unsere Rezension.

„Chip und Chap – Die Ritter des Rechts“: Zwei Disney-Helden sind wieder ein Team

Ein Comeback für Disneys Streifenhörnchen: Mit dem Film „Chip und Chap – Die Ritter des Rechts“ (Disney+) wird eine alte Trick­film­serie gewürdigt. Zunächst ist das charmant, dann begeht Regisseur Akira Schaffer allerdings den „Ghostbusters“-Fehler. Hier lesen Sie unsere Rezension.

 

Fun Facts, die uns gefallen

Die Kultserie „The Big Bang Theory“ hat eine Kopie in Belarus.

Die Kultserie „The Big Bang Theory“ hat eine Kopie in Belarus.

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Hätten Sie gewusst, dass das Land Belarus seine eigene Kopie der Serie „The Big Bang Theory“ gedreht und ausgestrahlt hat? In der Serie „The Theorists“ geht es laut Beschreibung um „vier nerdige Wissenschaftler, die neben einer schönen blonden Kellnerin wohnen“. Jede Episode soll nahezu eine 1:1-Kopie der US‑Erfolgsserie sein, wie das Magazin „Entertainment Weekly“ seinerzeit berichtete.

Fernsehproduzent Chuck Lorre, der „The Big Bang Theory“ mitentwickelt hat, gefällt das gar nicht. Er wollte die belarussische Fernsehproduktionsfirma im Jahre 2010 wegen der Urheberrechtsverletzung verklagen, aber scheiterte. Es sei unmöglich, dagegen zu klagen, so Lorre damals. Der Grund: Die Produktionsfirma ist im Besitz der belarussischen Regierung. Ausschnitte der Sitcomkopie lassen sich noch heute auf Youtube finden.

 

Was wir hinter den Kulissen erleben

Eine Studie zeigt, dass nur rund ein Drittel der Serienschreibenden weiblich ist.

Eine Studie zeigt, dass nur rund ein Drittel der Serienschreibenden weiblich ist.

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Zwei Drehbuchautorinnen haben untersuchen lassen, wie viele Männer und Frauen an Serien mitschreiben. Rund ein Drittel ist demnach weiblich, die Spitzenpositionen fallen deutlich öfter an Männer. Die Autorinnen fordern deshalb eine verpflichtende Quote.

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