Eminem setzt mit Kniefall bei Super-Bowl-Show Zeichen gegen Rassismus

Mit einem Kniefall während seines Halbzeitshow-Auftritts hat US-Rapper Eminem beim Super-Bowl-Finale für Aufsehen gesorgt.

Mit einem Kniefall während seines Halbzeitshow-Auftritts hat US-Rapper Eminem beim Super-Bowl-Finale für Aufsehen gesorgt.

Berlin. Mit einem Kniefall während seines Halbzeitshow-Auftritts hat US-Rapper Eminem beim Super-Bowl-Finale für Aufsehen gesorgt. Der 49-Jährige kniete sich während der Show am Sonntag (Ortszeit) kurzzeitig hin - offensichtlich in Anspielung auf den früheren US-Football-Profi Colin Kaepernick, der diese Geste 2016 als Zeichen des Protests gegen Rassismus und soziale Ungerechtigkeit initiierte. Der damalige Quarterback der San Francisco 49ers ist seit 2017 ohne Job in der NFL. Eminem ist seit mehr als 20 Jahren erfolgreich - und auch für Provokationen bekannt.

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NFL will von Kniefall gewusst haben

Auf Twitter und in Medien bekam der Rapper, mit bürgerlichem Namen Marshall Bruce Mathers III, für die Einlage viel Aufmerksamkeit. Einige mutmaßten, dass Eminem den Kniefall gegen den Willen der Veranstalter gemacht habe. Die National Football League (NFL) widersprach dieser Darstellung: „Wir haben uns alle Elemente der Show während mehrerer Proben in dieser Woche angesehen und wussten, dass Eminem das tun würde“, sagte ein Sprecher der Tageszeitung „USA Today“.

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Der Super Bowl ist jedes Jahr nicht nur ein großes Sportereignis, sondern auch eine Riesenplattform für die Werbeindustrie und eine der größten Bühnen der Musikwelt. In diesem Jahr stand die Halbzeitshow zum ersten Mal komplett im Zeichen von Hip-Hop, R&B und Rap. Schon im Vorfeld hatte Superstar Dr. Dre „eine der besten Halbzeitshows aller Zeiten“ angekündigt und betont, dass der Fokus auf Rap dabei für ihn längst überfällig sei.

RND/dpa

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