Schimpftirade gegen US-Präsident Biden

Fox-News-Moderator ist sich sicher: „Putin verliert den Krieg nicht – er gewinnt ihn“

Tucker Carlson, Moderator des US-Fernsehsenders Fox News, hat mit seiner Einschätzung über den Verlauf des Kriegs in der Ukraine für Verwunderung gesorgt. (Archivbild)

Tucker Carlson, Moderator des US-Fernsehsenders Fox News, hat mit seiner Einschätzung über den Verlauf des Kriegs in der Ukraine für Verwunderung gesorgt. (Archivbild)

Tucker Carlson, Moderator des US-Fernsehsenders Fox News, hat mit seiner Einschätzung über den Verlauf des Kriegs in der Ukraine für Verwunderung gesorgt. Eine angebliche Forderung von US-Präsident Joe Biden, wonach Kremlchef Wladimir Putin in der Ukraine bedingungslos kapitulieren solle, bezeichnete Tucker als „verrückt“.

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Denn die „Realität“ sehe laut dem umstrittenen Moderator ganz anders aus: „Putin verliert den Krieg in der Ukraine nicht – er gewinnt ihn“, sagte er in seiner Sendung „Tucker Carlson Tonight“.

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Bidens Forderung würde keinen Sinn ergeben, meinte Carlson. „Tatsächlich ergibt das nur Sinn, wenn das Ziel ist, den Westen komplett zu zerstören, um den Weg für die globale Dominanz Chinas freizumachen“, fügte er hinzu. „Was könnte eine andere Erklärung für dieses Verhalten sein?“, fragte er zudem seine Zuschauer.

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„Tucker Carlson Tonight“: Rechtsnationalistische Thesen zur besten Sendezeit

Ob und wann Biden diese Forderung gestellt haben soll? Unklar. Carlson jedoch fällt nicht zum ersten Mal mit zweifelhafter Unterstützung des russischen Regimes von Wladimir Putin auf. Bereits vor Ausbruch des Krieges in der Ukraine hat er die Rückendeckung der USA für die Kiewer Regierung mit rechtsnationalistischen Thesen immer wieder infrage gestellt.

Trotz des Krieges scheint Carlson von seinen Argumenten nicht abgerückt zu sein. Diese verbreitet er stets zur besten Sendezeit und vor einem Millionenpublikum: Immerhin hat die Show „Tucker Carlson Tonight“, die täglich um 20 Uhr läuft, durchschnittlich 3,2 Millionen Zuschauer.

Mit Blick auf die Erfolge der ukrainischen Offensiven im Osten und Süden des Landes ist Tuckers Prophezeiung, Putin würde den Krieg gewinnen, zweifelhaft. Erst am Samstag vermeldete die ukrainische Regierung die Rückeroberung der strategisch wichtigen Stadt Kupjansk im Osten des Landes.

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Kurz darauf musste selbst Russland die ukrainischen Erfolge indirekt anerkennen – das Verteidigungsministerium teilte mit, dass man Truppen „neu gruppieren“ und aus der Stadt Isjum abziehen müsse. Militärexperten sehen inzwischen einen Zusammenbruch der russischen Front und sind vom Tempo der Rückeroberung überrascht.

RND/sic

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