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Generalstaatsanwaltschaft weitet Ermittlungen beim RBB aus

Die anderen ARD-Häuser haben in der RBB-Affäre um die abberufene Intendantin Patricia Schlesinger das Vertrauen in die Spitze des Rundfunks Berlin-Brandenburg verloren.

Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft hat in der Affäre um mögliche Vetternwirtschaft und Verschwendung beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) die Ermittlungen ausgeweitet.

Berlin. Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft hat in der Affäre um mögliche Vetternwirtschaft und Verschwendung beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) die Ermittlungen ausgeweitet. Diese richteten sich nun auch gegen den Verwaltungsdirektor und ehemaligen stellvertretenden Intendanten sowie die Juristische Direktorin des Senders, teilte das RBB-Rechercheteam am Dienstag in Berlin unter Berufung auf Angaben der Generalstaatsanwaltschaft mit.

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Den Betroffenen werde Untreue beziehungsweise Beihilfe dazu vorgeworfen. Der Vorwurf beziehe sich insbesondere auf die Einführung eines variablen Vergütungssystems beim RBB sowie Gehaltsfortzahlungen an Mitarbeitende, die keine Beschäftigung mehr ausübten.

Vorwürfe über Korruption, Vorteilsnahme und Verschwendung

Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt außerdem gegen die frühere RBB-Intendantin Patricia Schlesinger, ihren Ehemann Gerhard Spörl und Ex-Verwaltungsratschef Wolf-Dieter Wolf wegen des Verdachts der Untreue und der Vorteilsannahme.

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Schlesinger war nach massiven Vorwürfen über Korruption, Vorteilsnahme und die Verschwendung von Beitragsgeld Anfang August zurückgetreten und anschließend von den Aufsichtsgremien abberufen sowie fristlos gekündigt worden. Auch der RBB-Verwaltungsratsvorsitzende Wolf-Dieter Wolf trat zurück.

RND/epd

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