20 Jahre Haft drohen

Moskau: Ehemaliger russischer Journalist steht wegen Spionage vor Gericht

2020 wurde Iwan Safronow wegen des Verdachts der Spionage festgenommen. (Archivbild)

2020 wurde Iwan Safronow wegen des Verdachts der Spionage festgenommen. (Archivbild)

Moskau. In Moskau hat der Spionageprozess gegen den früheren Journalisten Iwan Safronow begonnen. Der Angeklagte wies die Vorwürfe nach Angaben seiner Anwälte am Montag als Unsinn zurück. Er habe nicht Verbotenes getan, alle Informationen, die er verwendet habe, stammten aus offen zugänglichen Quellen. Der Geheimdienst FSB habe seine Verratsvorwürfe nicht klar umrissen und auch nicht erklärt, was er angeblich verraten habe.

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Safronow hat mehr als zehn Jahre über Militär- und Sicherheitsfragen geschrieben, bevor er 2020 Berater der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos wurde. Im Sommer 2020 wurde er festgenommen und sitzt seither in Haft.

Safronow drohen bis zu 20 Jahre Gefängnis

Der FSB wirft ihm nach Angaben seiner Verteidiger vor, Informationen über russische Waffenverkäufe in den Nahen Osten und nach Afrika an den tschechischen Geheimdienst weitergegeben zu haben, als er für die Wirtschaftszeitung „Kommersant“ gearbeitet hat. Ihm drohen bis zu 20 Jahre Gefängnis.

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RND/AP

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