Vox-Tauschkonzert

„Sing meinen Song“: Viel Lob für Lotte nach Offenheit über sexuelle Gewalt

Die deutsche Musikerin Lotte (Charlotte Rezbach) singt zur Verleihung der "Goldenen Henne". Sie hat nach ihrem emotionalen Auftritt in der Vox-Musikshow «Sing meinen Song» 2022, bei dem sie sexualisierte Gewalt thematisiert hatte, zahlreiche positive Reaktionen bekommen.

Die deutsche Musikerin Lotte (Charlotte Rezbach) singt zur Verleihung der "Goldenen Henne". Sie hat nach ihrem emotionalen Auftritt in der Vox-Musikshow «Sing meinen Song» 2022, bei dem sie sexualisierte Gewalt thematisiert hatte, zahlreiche positive Reaktionen bekommen.

Berlin. Popsängerin Lotte (26) hat nach ihrem emotionalen Auftritt in der Vox-Musikshow „Sing meinen Song“, bei dem sie sexualisierte Gewalt thematisiert hatte, zahlreiche positive Reaktionen bekommen. „Ich habe so viele Nachrichten bekommen. Zum Beispiel von Menschen, die erzählt haben, nach sechs Jahren zum ersten Mal Anzeige erstattet oder sich noch am selben Abend einen Therapieplatz gesucht zu haben. Das ist genau das, warum ich so offen darüber spreche“, sagte die Musikerin („Auf das was da noch kommt“) der Deutschen Presse-Agentur.

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„Sing meinen Song“, Folge 5: Lotte bricht Song unter Tränen ab

Den Auftritt in der am Dienstagabend ausgestrahlten Sendung, die in Südafrika aufgezeichnet worden war, brach die 26-Jährige unter Tränen ab und wurde von Kollegen wie Johannes Oerding getröstet. In „So wie ich“ singt die in Ravensburg (Baden-Württemberg) geborene Musikerin über ihre Gefühle und Gedanken nach einem Übergriff. „Das ist noch immer ein sehr schambehaftetes Thema. "Man" spricht das nicht an. Ich kann hier ein Sprachrohr für ganz viele Menschen sein, die nicht die Stimme oder den Mut haben, darüber offen zu sprechen.“

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Panikattacken, toxische Beziehungen - auch ihre anderen Songs behandeln sensible Themen

Auf ihrem dritten Album „Woran hältst du dich fest, wenn alles zerbricht?“, das an diesem Freitag erschienen ist, behandelt die in Berlin lebende Lotte auch Themen wie Panikattacken oder toxische Beziehungen. „Ich bin mit meinen Freunden und der Familie im engen Austausch, was dieses Album betrifft. Es ist schon eine Ausnahmesituation, wenn sich das eigene Kind oder die eigene Freundin der Welt gegenüber so öffnet. Auch mit Themen, die man sonst in der Öffentlichkeit normalerweise nicht anspricht.“

RND/dpa

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