Bewaffnete Rocker lösen Polizei-Großeinsatz aus

Etwa 20 Mitglieder der „Osmanen Germania“ waren in den Vorfall involviert (Symbolfoto).

Etwa 20 Mitglieder der „Osmanen Germania“ waren in den Vorfall involviert (Symbolfoto).

Wuppertal. Die Polizei hat in Wuppertal eine Ansammlung von mehr als 30 Rockern aufgelöst und dabei mehrere Waffen wie Schlagstöcke, Hantelstangen und Messer sichergestellt. Als die Beamten in der Nacht zum Dienstag am Einsatzort in der Innenstadt eintrafen, standen etwa 20 Mitglieder der „Osmanen Germania“ 13 Rivalen gegenüber, die keinem konkreten Club zugeordnet werden konnten.

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„Ob tatsächlich eine Schlägerei zwischen den beiden Gruppierungen bevorstand, ist momentan schwierig zu beurteilen“, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstmorgen zu dem Einsatz.

Hubschrauber im Einsatz

Zwei der Rocker wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen, da sie einem Platzverweis der Polizei nicht Folge leisteten. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften und Diensthunden angerückt. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

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Weiteren Angaben der Polizei zufolge, kamen die Rocker nicht nur aus Wuppertal, sondern auch aus Köln, Duisburg sowie aus Remscheid. Aufmerksam geworden war die Polizei auf die Vorgänge, als Beamte bei einer zufälligen Kontrolle auf zwei Rocker stießen. Zeitgleich hätten sich Zeugen bei der Polizei gemeldet und von den bewaffneten Männer berichtet.

Die Hintergründe sind noch unklar. Möglicherweise habe es sich bei den 13 Rivalen der „Osmanen“ um Aussteiger gehandelt. Auch dazu dauerten die Ermittlungen noch an, hieß es von der Polizei. Es werde unter anderem wegen möglicher Verstöße gegen das Waffenrecht und wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs ermittelt.

Ob eine gewalttätige Auseinandersetzung droht, sei zwar nicht ausgemacht; „klar ist aber, dass wir die Szene im Blick behalten müssen“, sagte die Sprecherin der Polizei. Die Ermittler arbeiteten mit Kollegen aus anderen Städten daran, die Hintergründe für das Aufeinandertreffen zu klären. „Dafür benötigen wir aber auch Zeugen, die aus den Gruppierungen stammen. Das ist ein schwieriges Unterfangen“, erläuterte sie.

Von dpa/RND/zys

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