Boris Becker dementiert Berichte über „Pleite“

Ein Gericht erklärte Boris Becker für insolvent.

Ein Gericht erklärte Boris Becker für insolvent.

Hannover. Tennislegende Boris Becker (49) hat über seinen deutschen Anwalt Medienberichte dementiert, wonach er pleite sei. Ein Gericht in London hatte Becker am Mittwoch für zahlungsunfähig erklärt, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete. Sein Rechtsanwalt Christian Schertz erklärte am Abend: „Das Verfahren betrifft ein Darlehen, das Herr Becker binnen eines Monats in voller Höhe zurückgezahlt hätte.“ Becker sei „überrascht und enttäuscht, dass sich die gegnerische Bank in einem konkreten Zivilverfahren in Großbritannien entschieden hatte, Klage gegen ihn einzureichen“.

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Die Nachrichtenagentur PA schrieb, die zuständige Justizbeamtin sei „mit Bedauern“ zu dem Schluss gekommen, dass es an glaubwürdigen Nachweisen dafür fehle, dass Becker seine „erheblichen“ Schulden bald zurückzahlen könne. Einen weiteren Aufschub um 28 Tage lehnte sie demnach ab.

Becker hatte zuletzt als Trainer von Novak Djokovic für Schlagzeilen gesorgt. Mittlerweile arbeitet er als Tennis-Experte für den TV-Sender Eurosport.

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Von dpa/RND

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