Einsiedlerleben in iranischer Provinz

60 Jahre lang nicht gebadet: Der „dreckigste Mann der Welt“ stirbt mit 94 Jahren

Natürlich werden die Füße bei einem Spaziergang durch die Stadt auch dreckig. Aber dafür gibt es ja Wasser und Seife.

„Amou Hajis“ Füße dürften weitaus schmutziger ausgesehen haben. Der Iraner hatte sich wegen gesundheitlichen Bedenken angeblich 60 Jahre lang nicht gewaschen (Symbolbild).

„Amou Haji“ soll 60 Jahre lang nicht gebadet haben und galt als „dreckigster Mann der Welt“ – nun ist er mit 94 Jahren verstorben, wie unter anderem der britische „Guardian“ berichtet. Einige Monate zuvor überredeten Nachbarn ihn doch noch dazu, sich zu waschen. „Amou Haji“ ist ein Kosename für ältere Menschen, sein richtiger Name ist nicht bekannt.

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In dem Dorf Dedschgah in der südiranischen Provinz Fars soll er ein Einsiedlerleben geführt haben. Angeblich schlief er in einem Erdloch oder einer Ziegelhütte, aß Tiere, die auf der Straße überfahren wurden und rauchte Tierexkremente in einer Pfeife. Das Waschen lehnte er nach eigener Aussage ab, weil er befürchtete, es würde ihn krank machen. Laut dem „Guardian“ berichteten einige Dorfbewohner jedoch, dass „emotionale Rückschläge während seiner Jugend“ der Grund für sein Verhalten seien.

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Titel des „dreckigsten Mannes der Welt“ geht an nun an Kailash „Kalau“ Singh

Nun geht laut des Berichts der Titel des „dreckigsten Mannes der Welt“ an den Inder Kailash „Kalau“ Singh. Er lebt in einem Dorf nahe der Stadt Varanasi und hat sich angeblich seit mehr als 30 Jahren nicht gewaschen. Statt mit Wasser reinigt er sich mit einer Prozedur, die er „Feuerbad“ nennt.

RND/lh

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