„Insektenkiller“ Außenlicht

Earth Night: Warum für eine Nacht das Licht ausgeht

Eine dunkle Straßenlaterne in der Erfurter Innenstadt (Archivbild).

Eine dunkle Straßenlaterne in der Erfurter Innenstadt (Archivbild).

Stuttgart. „Licht aus für eine ganze Nacht“ – unter diesem Motto findet am Freitag die bundesweite Aktion Earth Night statt. Ab spätestens 22 Uhr sind die Menschen dazu aufgerufen, das Licht auszuschalten. Genau genommen geht es um künstliches Licht, das in der Nacht draußen vermieden werden soll. Damit wollen die Organisatoren eigenen Angaben zufolge ein Zeichen gegen die zunehmende Licht­verschmutzung setzen.

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Die Aktion findet jedes Jahr an dem Freitag im September statt, der am Nächsten zur maximalsten Neu­mond­nacht steht. Im Unterschied zur Aktion Earth Hour soll bei der Earth Night eine ganze Nacht lang auf künstliches Außenlicht verzichtet werden.

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Earth Night: Nabu begrüßt Aktion

Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) begrüßt die Aktion und weist auf die Gefahren von künstlichem Licht für viele Tiere hin. Mehr als die Hälfte aller Lebewesen seien nachtaktiv, erklärte der Nabu am Mittwoch mit Blick auf die Earth Night. Igel, Fledermäuse oder Nachtfalter fänden sich in der Dunkelheit ausgezeichnet zurecht. Kunstlicht hingegen störe ihr natürliches Verhalten und sorge dafür, dass sie die Orientierung verlieren.

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Außerdem seien künstliche Lichtquellen ein „Insektenkiller“, betonte Robert Pfeifle, Projektleiter Mopsfledermaus beim Nabu Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung. Unzählige Motten, Mücken, Käfer und Nachtfalter gingen jede Nacht in die „tödliche Lichtfalle“. Straßen-, Fassaden- und Objekt­beleuchtung, Gartenlichter, Leuchtreklamen, beleuchtete Gewerbe- und Parkflächen sowie Wohnungslicht verursachten einen nicht enden wollenden Lichtstrom, der für die Tier- und Pflanzenwelt die Nacht zum Tag mache. Deshalb solle Licht reduziert werden, wo immer möglich.

RND/epd

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