Eineiige Zwillinge kämpfen beide gegen Brustkrebs – jetzt machen sie sich für Vorsorge stark

Zwei Zwillingsschwestern aus den USA erkrankten beide an Brustkrebs.

Zwei Zwillingsschwestern aus den USA erkrankten beide an Brustkrebs.

New Jersey. Über eineiige Zwillinge sagt man, sie teilen sich alles im Leben. Im Fall der Zwillingsschwestern Meagan McCallum und Courtney Werner aus dem US-Staat New Jersey trifft diese Aussage auf tragische Weise zu – denn die beiden 42 Jahre alten Frauen teilen das Schicksal der gleichen Brustkrebserkrankung.

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Es begann im vergangenen Oktober, als Meagan McCallum, zwei Minuten jünger als ihre Zwillingsschwester, eine Routinemammographie durchführen ließ. Das Mammogramm zeigte keinerlei Auffälligkeiten, doch ein Ultraschall wies eine Anomalie auf. Die Folge: weitere Untersuchungen. Eine Biopsie brachte dann die Gewissheit: Meagan leidet an einem Brustkarzinom, die häufigste Art von Brustkrebs. Durch eine Lumpektomie, ein chirurgischer Eingriff, ließ Meagan sich den Tumor entfernen, die dadurch entstandene Narbe zeigte sie wenig später ihrer Schwester. “Als ich ihr die Narbe zeigte, wurde sie weiß wie ein Geist", erzählt Meagan McCallum in der US-Show “Good Morning America”. “Ich hatte zu diesem Zeitpunkt ja keine Ahnung, dass sie bereits einen Knoten in ihrer Brust gefunden hatte, der sich an exakt der gleichen Stelle befand wie meiner.”

“Früherkennung kann Leben retten”

Bei dieser Ähnlichkeit sollte es jedoch nicht bleiben: Auch Courtney unterzog sich einer Mammographie, die – genau wie bei ihrer Schwester – zunächst unauffällig bleib. Erst ein Ultraschall zeigte auch in ihrem Fall die Anomalie. Im April folgte dann für Courtney die traurige Gewissheit: Bei ihr wurde an der gleichen Stelle wie bei ihrer Schwester ein invasives Duktalkarzinom diagnostiziert. Ein Test ergab fast identische Werte wie die ihrer Schwester.

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Nach der Diagnose entschied Courtney Werner sich für die gleiche Behandlungsmethode wie ihre jüngere Schwester. Im Southern Ocean Medical Center in New Jersey ließen sich die beiden therapieren. Es war sicherlich kein einfacher Weg für die eineiigen Zwillinge, doch die Behandlungen seien positiv verlaufen. Nun machen sie sich für die Brustkrebsvorsorge stark und appellieren an andere Frauen, ihrem Beispiel zu folgen: “Früherkennung kann Leben retten! Habt keine Angst davor – denn unser Leben wurde auf diese Weise gerettet.”

RND/liz

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