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Richter billigt Einigung

Hochhauseinsturz mit 98 Toten in Florida: Milliardenentschädigung für Angehörige

Such- und Rettungskräfte an der Unglücksstelle in Surfside in Florida. (Archivfoto)

Miami. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem teilweisen Einsturz eines Hochhauses in Florida mit 98 Toten kann eine milliardenschwere Entschädigung für die Angehörigen der Opfer ausgezahlt werden. Der zuständige Richter Michael Hanzman billigte am Donnerstag nach Absprache mit den Klägern eine Einigung über 1,02 Milliarden US-Dollar (rund 968 Millionen Euro). Einsprüche habe es keine gegeben, sagte der Opfer-Vertreter Michael Goldberg.

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Der Einsturz der zwölfstöckigen Champlain Towers South in Surfside, einem Vorort von Miami, am 24. Juni 2021, war eines der opferreichsten Unglücke dieser Art in der US-Geschichte. Richter Hanzman sagte, es sei bemerkenswert, dass innerhalb von nur einem Jahr die Opferfamilien entschädigt worden seien und es keinen jahrelangen Rechtsstreit gebe.

Der Großteil der 1,02 Milliarden Dollar geht an Familien, die bei dem Unglück Angehörige verloren haben. Rund 100 Millionen Dollar sind Gerichtskosten und 96 Millionen für die Eigentümer zerstörter Wohnungen in dem Gebäude. Das Geld kommt von Versicherungs- und Ingenieurunternehmen sowie den Erbauern eines angrenzenden Wohnhauses, das zu strukturellen Schäden an den Champlain Towers South beigetragen hatte.

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RND/AP

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