Mitglied erschossen und zerstückelt

Mord an „Hells Angels“-Rocker: Angeklagte schweigen vor Gericht

Vier von sechs Angeklagten warten im Gerichtssaal auf den Beginn des Prozesses im Duisburger Landgericht.

Vier von sechs Angeklagten warten im Gerichtssaal auf den Beginn des Prozesses im Duisburger Landgericht.

Duisburg. Unter Polizeischutz hat am Dienstag in Duisburg der Prozess um einen Mord im Rockermilieu begonnen. Angeklagt sind sechs Männer, die zur Tatzeit Mitglieder des Motorradclubs „Hells Angels“ gewesen sein sollen. Fünf von ihnen sollen sich im Januar 2014 an einer tödlichen Bestrafungsaktion in den eigenen Reihen beteiligt haben. Zum Prozessauftakt am Duisburger Landgericht haben sich die 35 bis 46 Jahre alten Angeklagten nicht zu den Vorwürfen geäußert.

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Opfer sollte mit Tötung bestraft werden

Das Opfer war laut Anklage in Mönchengladbach in einem Autoanhänger erschossen und anschließend zerstückelt worden. Die Körperteile wurden in Speisefässern verstaut, mit Beton übergossen und im Rhein sowie in anderen Gewässern versenkt. Später waren einzelne Leichenteile wieder aufgetaucht.

„Die Tötung diente der Beseitigung eines Verräters und damit der Festigung der Machtposition der "Hells Angels"“, heißt es in der Anklage.

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Außerdem geht es im Prozess um einen Mordversuch an einem Mitglied des verfeindeten Motorradclubs „Bandidos“, auf das im November 2013 in Oberhausen geschossen worden war. Das Opfer wurde von vier Kugeln getroffen, hat den Anschlag jedoch überlebt. Die Anklage lautet auf Mord, Mordversuch und Strafvereitelung.

RND/dpa

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