Hund legt Flugverkehr lahm und wird erschossen

16 Flüge hingen in Auckland fest, weil ein Hund über das Flughafengelände rannte und sich nicht einfangen ließ (Symbolbild).

16 Flüge hingen in Auckland fest, weil ein Hund über das Flughafengelände rannte und sich nicht einfangen ließ (Symbolbild).

Auckland. Der Hund namens Grizz war eigentlich für Rauschgiftkontrollen im Einsatz, riss sich aber los und rannte dann auf der Start- und Landebahn umher. Alle Versuche, ihn einzufangen, blieben ohne Erfolg. Schließlich wusste sich der Sicherheitsdienst nur noch dadurch zu helfen, dass man das erst zehn Monate alte Tier erschoss.

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Tödlicher Schuss nach drei Stunden

Ein Sprecher des Sicherheitsdienstes, Mike Richards, sagte: „Wir haben alles versucht: Fressen, Spielzeug, andere Hunde. Aber nichts hat geholfen. Er ließ niemanden an sich heran.“ Wegen des streunenden Hundes hingen insgesamt 16 Flüge mit Hunderten Passagieren fest. Der tödliche Schuss sei nach drei Stunden die letzte Rettung gewesen. „Unsere Gedanken sind beim Hundehalter“, schrieb der Flughafen auf Twitter.

Auf die Frage, warum der Hund nicht einfach betäubt worden sei, hieß es, auf dem Flughafen habe es keine Betäubungsgewehre gegeben. Dafür wurde der Sicherheitsdienst von Tierschützern kritisiert. Der Airport müsse ein Betäubungsgewehr haben, sonst hätte er es sich auch von einem Zoo leihen können, sagte ein Sprecher der Tierschutzorganisation des Landes dem "New Zealand Herald".

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Der Flughafen wurde auf seiner Facebookseite von Nutzern scharf kritisiert. Die Mitarbeiter seien für das Tier verantwortlich gewesen, schrieb zum Beispiel ein Mann.

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Von dpa/RND/wer

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